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	<title>Themenseite Heritage | Sierks Media</title>
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	<title>Themenseite Heritage | Sierks Media</title>
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		<title>FCA Heritage feiert fünften Geburtstag</title>
		<link>https://sierks.media/news/2020/fca-heritage-feiert-fuenften-geburtstag/11000</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2020 16:18:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8211; Seit 2015 schützt und fördert die Klassiker-Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) das Erbe der Marken Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth durch spezielle Dienstleistungen und kulturelle Aktivitäten. &#8211; Enge Zusammenarbeit mit den renommiertesten Kunst- und Designmuseen der Welt. &#8211; So beherbergt die ständige Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) seit</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>&#8211; Seit 2015 schützt und fördert die Klassiker-Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) das Erbe der Marken Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth durch spezielle Dienstleistungen und kulturelle Aktivitäten.</strong><br />
<strong>&#8211; Enge Zusammenarbeit mit den renommiertesten Kunst- und Designmuseen der Welt.</strong><br />
<strong>&#8211; So beherbergt die ständige Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) seit 2017 einen Fiat 500 von 1968, der von der FCA Heritage restauriert und anschließend gestiftet wurde.</strong><br />
<strong>&#8211; FCA Heritage nimmt mit Klassikern der eigenen Sammlung an zahlreichen Messen, Schönheitswettbewerben und anderen Oldtimer-Veranstaltungen in Europa, Amerika und Asien teil.</strong><br />
<strong>&#8211; Zentrale von FCA Heritage ist der 2019 eingeweihte Heritage Hub in Turin.</strong><br />
<strong>&#8211; Der multifunktionale Komplex im ehemaligen Werk Mirafiori gibt auch einer Ausstellung mit über 300 automobilen Ikonen ein Zuhause.</strong><br />
<strong>&#8211; Werkstätten der Officine Classiche bieten Restaurierungs- und Zertifizierungsleistungen für private Sammler, aber auch das werkseigene Programm „Reloaded by Creators“.</strong><br />
<strong>&#8211; Neuer Ersatzteilservice Heritage Parts. FCA Heritage ist auch in den sozialen Netzwerken sowie mit eigenem Auftritt im Internet vertreten (www.fcaheritage.com).</strong></p></blockquote>
<p>FCA Heritage, die Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) für klassische Fahrzeuge der Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia, feiert ihren fünften Geburtstag.</p>
<p>Dieses Datum ist ein wichtiger Meilenstein für FCA Heritage, um mit Dynamik in die Zukunft zu blicken und das Angebot von Dienstleistungen und Aktivitäten in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur weiter auszubauen. Daran gehen die Mitarbeiter im Heritage Hub, der 2019 eröffneten Zentrale von FCA Heritage in Turin, mit vollem Elan.</p>
<p>„Der Name FCA Heritage ist Programm. Erbe ist ein Begriff, der in Italien häufig als Synonym für Tradition und Geschichte verwendet wird. In der vielleicht wörtlicheren Übersetzung bedeutet Heritage auch Vermächtnis, das es weiterzugeben gilt“, sagt Roberto Giolito, Leiter von FCA Heritage.</p>
<p>„Die Gründung von FCA Heritage im Jahr 2015 bedeutete für uns, eine breitere Sicht auf das gesamte Erbe unserer Marken zu vermitteln, das durch Geschichte und Traditionen repräsentiert wird. Nicht nur eine Anerkennung, sondern eine Aufwertung, nicht nur eine Bewahrung, sondern eine Wiederbelebung. Dieses unschätzbare Vermächtnis inspiriert auch weiterhin unsere Fahrzeugmodelle von morgen. Diese sind natürlich nachhaltiger und besser vernetzt als die Klassiker unserer Marken, die den weltberühmten Stil von ‚Made in Italy‘ für die Nachwelt bewahren.“</p>
<p><strong><em>Zusammenarbeit mit renommierten Kunst- und Designmuseen</em></strong><br />
In den vergangenen fünf Jahren hat FCA Heritage bedeutende Partnerschaften mit einigen der renommiertesten Museen der Welt aufgebaut, um ein weitverzweigtes Netzwerk für den Austausch mit der internationalen Kulturszene zu schaffen. Resultat dieser Kooperation sind unter anderem Leihgaben an das Victoria &amp; Albert Museum in London, an das Musée National de la Voiture im französischen Compiègne, an das Triennale Design Museum in Mailand (Italien), an das Technik Museum in Sinsheim, an das Nationale Automobilmuseum in Turin (Italien) und an das „Museum der Emotionen“, das 2016 im Complejo Duques de Pastrana in der spanischen Hauptstadt Madrid eingerichtet wurde.</p>
<p>Auf eine ähnliche Initiative geht das Aufspüren und die Restaurierung eines Fiat 500 von 1968 zurück. FCA Heritage hat das Kultauto anlässlich dessen 60. Geburtstages an das Museum of Modern Art (MoMa) in New York übergeben. Im MoMa ist der Fiat 500 nun Teil der ständigen Sammlung. Dieser prestigeträchtige Schritt stellt eine große Anerkennung für die historische Bedeutung und den symbolischen Wert des Fiat 500 in den 1950er Jahren dar. Der historische Fiat Cinquecento ist eine Ikone italienischen Stils, der viele Merkmale der großen modernistischen Entwürfe jener Zeit verkörpert.</p>
<p>Die Beziehungen zu diesen renommierten Kultureinrichtungen haben eine der Dienstleistungen inspiriert, die FCA Heritage seit 2018 anbietet. Im Rahmen des Programms „Reloaded by Creators“ erwirbt FCA Heritage ausgewählte Oldtimer, restauriert und zertifiziert sie, um sie abschließend wieder zu verkaufen. Der Erlös wird zum Ankauf historisch bedeutender Fahrzeuge für die eigene Sammlung verwendet. Auch die großen Kunstmuseen arbeiten nach diesem Prinzip, um den Erwerb und die Restaurierung von Meisterwerken zu finanzieren.</p>
<p><strong>Teilnahme an großen Veranstaltungen für klassische Automobile</strong><br />
Die automobilen Schätze von FCA Heritage sind nicht nur in den berühmtesten Museen der Welt ausgestellt, sondern waren auch bei großen Ausstellungen und Branchenveranstaltungen zu sehen. Die Klassiker reisten in mehr als 20 Länder in Europa, der Heimat von FCA Heritage, aber auch in Amerika und Asien. Beispiele dafür sind die Beteiligung an bereits mehreren Ausgaben des „Goodwood Festival of Speed“ in Großbritannien, den „Classic Days“ auf Schloß Dyck und der Oldtimer-Rallye Targa Florio auf der Mittelmeerinsel Sizilien.</p>
<p>2016 startete John Elkann, Präsident von Fiat Chrysler Automobiles, am Lenkrad einer Alfa Romeo Giulietta SZ bei der 100. Auflage der Targa Florio. Neben diesen fahrdynamischen Veranstaltungen war FCA Heritage auch bei verschiedenen Schönheitswettbewerben für Oldtimer aktiv. So begeisterte ein Alfa Romeo 1900 C52 Coupé, besser bekannt als „Disco Volante“ (Fliegende Untertasse) beim Concours d&#8217;Elegance 2018 im Schloss Nijō in Kyoto (Japan). 2016 gewann in Amelia Island (Florida, USA) das Formel-1-Fahrzeug Brabham-Alfa Romeo BT45 seine Wertungsklasse.</p>
<p>Diese Aktivitäten stellen nur einen kleinen Ausschnitt der Arbeit dar, die FCA Heritage leistet, um die Meisterwerke der italienischen Automobiltechnik weltweit besser bekannt zu machen. Dank der technischen Unterstützung durch die hauseigene Werkstatt Officine Classiche haben einige dieser Raritäten auch bei renommierten Oldtimer-Rallyes eine wichtige Rolle gespielt. Ein Beispiel dafür ist der einzigartige Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport aus dem Jahr 1928, der in der Sammlung des Museo Storico Alfa Romeo in Arese steht und 2019 die Mille Miglia gewann, die wichtigste Gleichmäßigkeitsveranstaltung der Welt für Oldtimer.</p>
<p><strong>Die renovierten Officine Classiche, die hauseigene Werkstatt für klassische Fahrzeuge</strong><br />
Gerade hat FCA Heritage die neue Officine Classiche eingeweiht, das hauseigene Restaurierungs- und Zertifizierungsatelier. Zum Service der Officine Classiche zählen einige der von Oldtimer-Liebhabern am meisten gesuchten Dienstleistungen, darunter die Erstellung von Echtheitszertifikaten, Beratung bei technischen Fragen sowie Werkstattleistungen bis hin zu Komplettrestaurierungen. Erweitert und in ihrem Erscheinungsbild und ihrer räumlichen Anordnung grundlegend modernisiert, stellen die Officine Classiche ein neues Aushängeschild von FCA Heritage dar.</p>
<p>Die Werkstätten wurden bereits 2015 auf einer Fläche von rund 900 Quadratmetern in der Werkhalle 83 der ehemaligen Fiat Fabrik Mirafiori in Turin eröffnet. Heute nehmen die Officine Classiche eine Fläche von rund 6.000 Quadratmetern ein, verfügen über zwölf Hebebühnen und zahlreiche spezielle Werkzeugmaschinen. Zur Ausstattung zählt auch eine speziell für die Bearbeitung von Einzelteilen konzipierte Lackierkabine.</p>
<p>Die Officine Classiche führen alle Reparatur-, Restaurierungs- und Zertifizierungsarbeiten an Oldtimern der Marken Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth durch. Dieser Service steht sowohl der hauseigenen Kollektion als auch privaten Sammlern zur Verfügung. Seit 2015 führten die Officine Classiche bereits Dutzende von Restaurierungen durch und stellten Oldtimer-Besitzern aus aller Welt rund 500 Zertifikate aus. Die Kunden kamen unter anderem aus Japan, den USA, aus Costa Rica und Thailand und sogar von der Karibikinsel Antigua.</p>
<p>Die Modernisierung der Officine Classiche, die auch eine Anpassung an die neue Corporate Identity von FCA Heritage umfasste, zollt dem historischen Industriekomplex von Mirafiori Tribut. Die Wände der Werkstätten schmücken nun eindrucksvolle zeitgenössische Fotos und Grafiken aus der Geschichte des Turiner Werks, wo einige der berühmtesten Fahrzeugmodelle der FCA Marken gebaut wurden.</p>
<p><strong>Heritage Parts – das neue Programm mit Ersatzteilen für klassische Fahrzeuge</strong><br />
Eines der faszinierendsten Projekte von FCA Heritage ist Heritage Parts, das Programm mit Ersatzteilen für klassische Fahrzeuge. Diese werden in Zusammenarbeit zwischen FCA Heritage und Mopar<sup>®</sup>, der Ersatzteilmarke von FCA, originalgetreu reproduziert. Das Ende 2019 gestartete Programm begann mit dem vorderen und hinteren Stoßfänger für Lancia Delta HF Integrale und Lancia Delta HF Integrale Evoluzione.</p>
<p>Diese Stoßfänger, die Heritage Parts über das autorisierte Werkstatt- und Händlernetz von FCA beziehungsweise über den Internet-Store von Mopar vertreibt, werden wie andere Teile aus dem Angebot von Heritage Parts auf bewahrten originalen Formen hergestellt. Diese Strategie garantiert eine perfekte Passform und volle Übereinstimmung mit geltenden Typgenehmigungen. Die Nachfertigung weiterer Original-Ersatzteile ist in der Planung.</p>
<p>Eine weitere Spezialität von FCA Heritage ist der 2019 vorgestellte „Fiat Abarth 595 Classiche Kit“. Die Neuauflage eines Tuning-Kits aus dem Jahr 1963 umfasst alle Komponenten, die Abarth seinerzeit für die Leistungssteigerung des Fiat 500 anbot. Unter Beibehaltung des Originaldesigns enthält eine Holzkiste alle benötigten Teile zur Aufrüstung des Motors von historischen Fiat 500 beziehungsweise zur Reparatur klassischer Fiat Abarth 595.</p>
<p>Weitere Informationen zu diesem Produkt im Abschnitt „Store“ auf der Internetseite von FCA Heritage (Adresse am Ende des Textes).</p>
<p><strong>Heritage Hub – ein symbolischer Ort, der Historie mit Zukunft verbindet</strong><br />
Die Zentrale von FCA Heritage ist der Heritage Hub in Turin. Der moderne und kreative Komplex gestattet einen zeitgemäßen Blick auf die große Historie der mit der norditalienischen Stadt eng verbundenen Marken Fiat, Lancia und Abarth sowie außerdem von Alfa Romeo mit Wurzeln in Mailand.</p>
<p>2019 eröffnete der Heritage Hub in der Officina 81 innerhalb des Industriekomplexes Mirafiori. Das Gebäude hat seinen industriellen Flair bewahrt. Wände, Böden und die das Dach tragenden Säulen wurden unter Verwendung der ursprünglichen Farben und Materialien restauriert. Die historisch korrekten Farben Senf und Grün, der Betonboden und die Metallsäulen bestimmen das Bild.</p>
<p>Besucher können hier eine Ausstellung über die Historie des Werks Mirafiori bewundern. Fotografien und Texten erzählen auf eindrucksvolle Weise Geschichten und Ereignisse, die in dieser Fabrik stattfanden. Doch das Herzstück des Heritage Hub ist eine einzigartige Ausstellung von automobilen Klassikern. Auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern sind mehr als 300 Autos zu sehen, legendäre Schmuckstücke aus den Sammlungen der FCA Marken. Einige der Fahrzeuge werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.</p>
<p>Der Heritage Hub ist außerdem ein pädagogischer Knotenpunkt, ein dreidimensionales Archiv, das ständig erweitert wird. Ein Beispiel dafür ist die jüngste Ergänzung der Ausstellung: der neue, rein elektrisch angetriebene Fiat 500. Gezeigt wird genau das Exemplar, das am 3. Juli 2020 in den Gärten des Palazzo del Quirinale dem italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella vorgestellt wurde.</p>
<p><strong>FCA Heritage in den sozialen Netzwerken</strong><br />
Von Anfang an war die eigene Internetseite das Online-Schaufenster von FCA Heritage. Das Portal informiert in vier Sprachen – darunter Deutsch – die internationale Gemeinschaft von Oldtimer-Enthusiasten, die mit FCA Heritage Kontakt aufnehmen, um Informationen, Dienstleistungen und Ratschläge anzufragen.</p>
<p>Um einen zusätzlichen Zugang zu der Fülle an Wissen und Aktionen zu ermöglichen, ist FCA Heritage auch in den sozialen Netzwerken Instagram und Facebook vertreten. Mehr als zehn Millionen Besucher haben sich hier bereits über Standorte, Dienstleistungen, Aktivitäten und Veranstaltungen informiert. Der eigene YouTube-Kanal ist seit 2016 online und verzeichnete bereits mehr als neun Millionen Zugriffe.</p>
<p>Die Social-Media-Kanäle von FCA Heritage bieten auch viel Platz für Geschichten und Menschen hinter den Automobilen der FCA Marken. Fans können auch direkt mit dem Team von FCA Heritage interagieren, indem sie Fotos und Erfahrungen mit ihren Oldtimer hochladen.</p>
<p><strong>FCA Heritage im Internet:<br />
</strong>Homepage: http://www.fcaheritage.com<br />
YouTube: http://www.youtube.com/fcaheritage<br />
Instagram: @fcaheritage.official<br />
Facebook: www.facebook.com/fcaheritage.official</p>
<blockquote><p><strong>Pressekontakt:<br />
</strong>Sascha Wolfinger<br />
Tel: +49 69 66988-357<br />
E-Mail: sascha.wolfinger@fcagroup.com</p></blockquote>
<p><em>© Foto: FCA Group</em></p><p>The post <a href="https://sierks.media/news/2020/fca-heritage-feiert-fuenften-geburtstag/11000">FCA Heritage feiert fünften Geburtstag</a> first appeared on <a href="https://sierks.media">Sierks Media</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Historischer Geist im frischen Look: FCA Heritage weiht neue Ateliers für Zertifizierung und Restaurierung von Oldtimern ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 11:16:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8211; Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) für die klassischen Fahrzeuge von Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia zeigt sich modernisiert. &#8211; Zertifizierungs- und Restaurierungswerkstätten „Officine Classiche“ im ehemaligen Werk Mirafiori erweitert und neu gestaltet. &#8211; Gesamter Komplex mit Bildern der berühmtesten Fahrzeuge dieser Marken und historischen Fotos der Produktion geschmückt. &#8211; Seit 2015 wurden</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>&#8211; Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) für die klassischen Fahrzeuge von Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia zeigt sich modernisiert.</strong><br />
<strong>&#8211; Zertifizierungs- und Restaurierungswerkstätten „Officine Classiche“ im ehemaligen Werk Mirafiori erweitert und neu gestaltet.</strong><br />
<strong>&#8211; Gesamter Komplex mit Bildern der berühmtesten Fahrzeuge dieser Marken und historischen Fotos der Produktion geschmückt.</strong><br />
<strong>&#8211; Seit 2015 wurden hier rund 500 Echtheitszertifikate ausgestellt und Dutzende von Restaurierungen durchgeführt.</strong><br />
<strong>&#8211; Spannendes Video beschreibt die Arbeiten, die an einem Oldtimer im Zuge der Zertifizierung durchgeführt werden.</strong></p></blockquote>
<p>FCA Heritage, die Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) für klassische Fahrzeuge der Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia, hat die neuen „Officine Classiche“ in Betrieb genommen. Das Atelier für Restaurierung und Zertifizierung führt von Oldtimer-Besitzern hochgeschätzte Dienstleistungen durch.</p>
<p>Das Serviceangebot reicht von der Erstellung von Echtheitszertifikaten über technische Unterstützung sowie Wartungs- und Reparaturdiensten bis hin zu kompletten Restaurierungen. Die klassischen Werkstätten werden mit neuem Erscheinungsbild und erweiterten Räumlichkeiten ihrer Rolle als Aushängeschild von FCA Heritage noch besser gerecht.</p>
<p>„Durch die Erweiterung der ‚Officine Classiche‘ gehen wir mit noch mehr Dynamik in die Zukunft und an die Aufgabe heran, unser automobiles Erbe mit neuem Leben zu füllen“, sagte Roberto Giolito, Leiter FCA Heritage im Wirtschaftsraum EMEA, bei der Einweihung. „Denn das ist die Hauptaufgabe von FCA Heritage: die automobilen Juwelen, die wir aus unserer Geschichte in die Gegenwart überführt haben, nicht nur zu feiern und zu schützen, sondern auch aufzuwerten und wiederzubeleben. Dieses Erbe inspiriert auch heute die Modelle von morgen, natürlich mit nachhaltigerer Technologie als früher und mit innovativen Konnektivitätslösungen. Dieser Prozess wird nach wie vor bestimmt von typisch italienischem Stil, der unsere Kunstwerke auf vier Rädern seit jeher auszeichnet.“</p>
<p>Im Zuge der Renovierung wurden die „Officine Classiche“ an die Corporate Identity von FCA Heritage angepasst. Damit wird ein Prozess fortgesetzt, der 2019 mit dem neuen Hauptsitz, dem Heritage Hub, begonnen und Anfang 2020 mit der neuen Heritage Gallery im Mirafiori Motor Village fortgesetzt wurde. Die neue Architektur der klassischen Werkstätten zollt dem Industriekomplex von Mirafiori Tribut, dem weltweit größten Werk von FCA und seit 2015 Sitz von FCA Heritage. Die Wände des Ateliers sind nun mit eindrucksvollen historischen Bildern der Produktion im Turiner Werk geschmückt. Zeitgenössische Grafiken und Fotos zeigen einige der berühmtesten Fahrzeuge von Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth.</p>
<p>So entstand trotz der Lage inmitten eines industriell genutzten Komplexes eine einladende und anspruchsvolle Atmosphäre. Die „Officine Classiche“ reihen sich ein in die auf dem Gelände beheimateten Unternehmensbereiche Heritage Hub, Heritage Gallery, dem Hauptsitz von Abarth &amp; C. und dem FCA Design Center für den EMEA-Raum. Die „Officine Classiche“, die 2015 in der ehemaligen Produktionshalle 83 des Werks Mirafiori eröffnet wurden, erstrecken sich heute über eine Fläche von rund 6.000 Quadratmetern, mehr als sechs Mal so viel wie zu Anfang. Ausgestattet sind die klassischen Werkstätten mit zwölf Hebebühnen, speziellen Werkzeugmaschinen und einer Lackiererei mit einer Kabine, die für die Arbeit an einzelnen Bauteilen konzipiert ist.</p>
<p>Die Inneneinrichtung und die Ausstattung der Werkstatt wurden in Zusammenarbeit mit Spezialisten von Mopar® zusammengestellt. Die „Officine Classiche“ führen alle Reparatur-, Restaurierungs- und Zertifizierungsarbeiten an Oldtimern der Marken Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth durch. Die Genauigkeit jedes Arbeitsschritts wird durch die Verwendung der originalen Produktionsdaten und technischen Zeichnungen gewährleistet, die im Firmenarchiv aufbewahrt werden. Dieser Service betrifft natürlich die Fahrzeuge der eigenen Sammlung von FCA Heritage, steht aber auch privaten Sammlern zur Verfügung.</p>
<p>Die Dienstleistungen reichen von der Wartung bis zur Komplettrestaurierung, von der Diagnose über die Reparatur einzelner mechanischer Komponenten oder der Karosserie bis hin zur Abstimmung von Motor und Fahrwerk. Insgesamt wurden seit 2015 bereits Dutzende von Restaurierungen durchgeführt und rund 500 Zertifikate für Oldtimer von Besitzern aus der ganzen Welt ausgestellt. Kunden kamen aus Japan und den USA, aus Costa Rica und Thailand und sogar von der Karibikinsel Antigua.</p>
<p>Zu den Hauptaufgaben der „Officine Classiche“ gehört die Ausstellung von Echtheitszertifikaten. Nur wenn ein Oldtimer in allen technischen Details analysiert sowie seine Produktionsdaten und Spezifikationen in den Firmenarchiven genauestens überprüft worden sind, bescheinigt FCA Heritage die Echtheit des Fahrzeugs und gibt eine Wertschätzung ab.</p>
<p>Der Zertifizierungsprozess erfordert, dass jedes Fahrzeug einen strengen Kontroll- und Bewertungsprozess durchläuft, der von einem geschulten Expertenteam durchgeführt wird. „Officine Classiche“ stellte Echtheitszertifikate für klassische Fahrzeuge der Marken Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth aus. Auf Wunsch des Kunden kann die Zertifizierung auch an einem Ort seiner Wahl durchgeführt werden.</p>
<p><strong>FCA Heritage im Internet:</strong><br />
Homepage: fcaheritage.com<br />
YouTube: youtube.com/fcaheritage<br />
Instagram: @fcaheritage.official<br />
Facebook: facebook.com/fcaheritage.official</p>
<blockquote><p><strong>Pressekontakt:</strong><br />
Sascha Wolfinger<br />
Tel: +49 69 66988-357<br />
E-Mail: sascha.wolfinger@fcagroup.com</p></blockquote>
<p><em>© Foto: FCA Group</em></p><p>The post <a href="https://sierks.media/news/2020/historischer-geist-im-frischen-look-fca-heritage-weiht-neue-ateliers-fuer-zertifizierung-und-restaurierung-von-oldtimern-ein/10883">Historischer Geist im frischen Look: FCA Heritage weiht neue Ateliers für Zertifizierung und Restaurierung von Oldtimern ein</a> first appeared on <a href="https://sierks.media">Sierks Media</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FCA Heritage jetzt auch auf Instagram und Facebook</title>
		<link>https://sierks.media/news/2020/fca-heritage-jetzt-auch-auf-instagram-und-facebook/10060</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 12:12:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8211; Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) für die klassischen Fahrzeuge der Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia eröffnet zwei neue Social-Media-Kanäle. &#8211; Auftritte auf Instagram und Facebook ergänzen YouTube-Kanal, der seit 2016 mehr als acht Millionen Views erreicht hat. &#8211; Start auf Instagram und Facebook mit Fokus auf italienische Kultur und Reisen durchs</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>&#8211; Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) für die klassischen Fahrzeuge der Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia eröffnet zwei neue Social-Media-Kanäle.</strong><br />
<strong>&#8211; Auftritte auf Instagram und Facebook ergänzen YouTube-Kanal, der seit 2016 mehr als acht Millionen Views erreicht hat.</strong><br />
<strong>&#8211; Start auf Instagram und Facebook mit Fokus auf italienische Kultur und Reisen durchs Land an Bord von legendären Oldtimern.</strong><br />
<strong>&#8211; Auch die Social-Media-Kanäle der Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia widmen Beiträge den eigenen Klassikern – mit bisher mehr als 1,6 Millionen Aufrufen.</strong></p></blockquote>
<p>FCA Heritage, die Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) für klassische Fahrzeuge der Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia, ist jetzt auch in den sozialen Netzwerken Instagram und Facebook vertreten. Die Beiträge, in denen FCA Heritage über die eigenen Dienstleistungen und unterstützte Veranstaltungen berichtet, haben schon mehr als eine Million Aufrufe erzielt. FCA Heritage erzählt auf Instagram und Facebook außerdem spannende Geschichten zu den Fahrzeugen und den Menschen, die seine vier Marken groß gemacht haben. Fans können in den Netzwerken auch direkt mit dem Team von FCA Heritage interagieren, indem sie Bilder und Erlebnisse mit ihren eigenen Oldtimern teilen.</p>
<p><strong>Eine Zeitreise auf den Straßen Italiens</strong></p>
<p>Die neuen Social-Media-Kanäle gingen in einer für Italien symbolträchtigen Woche online, der Woche des Nationalfeiertags. Mit dieser Aktion betont FCA Heritage die Verbindung seiner vier Marken zur italienischen Kultur. Zum Start auf Instagram und Facebook konzentriert sich FCA Heritage auf das Thema Reisen. Stimmungsvolle Videos zeigen die klassischen Fahrzeuge in den Hügeln des Piemont, in der Emilia Romagna, der Toskana sowie auf der Teststrecke von FCA in Balocco. Diese Musterbeispiele für italienische Landschaften bilden die Bühne für vier legendäre Oldtimer, die aufgrund ihrer einzigartigen Bedeutung für die Geschichte der jeweiligen Marke ausgewählt wurden: Abarth 2400 Coupé, Alfa Romeo Giulietta Sprint, Fiat S61 und Lancia Aurelia B20.</p>
<p><strong>Alfa Romeo Giulietta, Fiat S61, Lancia Aurelia B20, Abarth 2400 Coupé</strong></p>
<p>Die Alfa Romeo Giulietta Sprint, die in ihrer Heimat liebevoll „Die Freundin Italiens“ genannt wurde, ist eines der schönsten Fahrzeuge der 1950er Jahre. Das Design ist ein Meisterwerk von Franco Scaglione, zu dieser Zeit in Diensten des Studios Bertone. Der Fiat S61 ist ein typischer Vertreter der gewaltigen Grand-Prix-Rennfahrzeuge aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Das nach gründlicher Restaurierung durch die Spezialisten von FCA Heritage fahrbereite Exemplar, ausgerüstet mit einem Vierzylinder-Motor mit mehr als zehn Litern Hubraum, gewann 1912 den Großen Preis der USA mit Fahrer Caleb Bragg. Der Lancia Aurelia war das 1950 das erste Serienauto der Welt mit V6-Motor. Die Coupé-Variante B20 gilt als Urvater des Konzepts Granturismo, das zu einem der Aushängeschilder des italienischen Automobilbaus wurde. Das im Video gezeigte Abarth 2400 Coupé gehörte Firmengründer Carlo Abarth persönlich. Von diesem Modell wurden Anfang der 1960er Jahre bei Alemanno wahrscheinlich nur einige Dutzend Stück gefertigt.</p>
<p><strong>Die Fangemeinde wird ständig größer</strong></p>
<p>Parallel zu den neuen Auftritten von FCA Heritage auf Instagram und Facebook haben Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth auf ihren eigenen Social-Media-Kanälen jeweils ein längeres Video zu dem Oldtimer ihrer Marke veröffentlicht. Die Fangemeinde klassischer Fahrzeuge wächst nicht nur in Italien unaufhaltsam, sowohl im realen Leben als auch im Internet. Im vergangenen Jahrzehnt haben über 32 Millionen Italiener entsprechende Veranstaltungen besucht. Der offizielle YouTube-Kanal von FCA Heritage hat seit dem Start 2016 mehr als acht Millionen Aufrufe verzeichnet.</p>
<p><strong>FCA Heritage im Internet</strong></p>
<p>Homepage: www.fcaheritage.com<br />
YouTube: www.youtube.com/fcaheritage<br />
Instagram: @fcaheritage.official<br />
Facebook: www.facebook.com/fcaheritage.official</p>
<blockquote><p><strong>Pressekontakt:</strong><br />
Sascha Wolfinger<br />
Tel: +49 69 66988-357<br />
E-Mail: sascha.wolfinger@fcagroup.com</p></blockquote>
<p><em>© Foto: FCA Group</em></p><p>The post <a href="https://sierks.media/news/2020/fca-heritage-jetzt-auch-auf-instagram-und-facebook/10060">FCA Heritage jetzt auch auf Instagram und Facebook</a> first appeared on <a href="https://sierks.media">Sierks Media</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Rückblick auf eine Revolution in Sachen Form und Farben – die Alfa Romeo Modelle Tipo 33 Stradale und Montreal, das Konzeptfahrzeug Carabo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 11:15:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8211; Die siebte Episode von „Storie Alfa Romeo“ nimmt die Zuschauer mit in die späten 1960er Jahre. -Einfallsreichtum, Kompromisslosigkeit, Mut bei der Auswahl von Materialien, einzigartiger Stil als Synthese aus technologischer Kreativität und Innovation – das sind die Zutaten für den Supersportwagen Alfa Romeo Tipo 33 Stradale. -Entworfen von Meisterdesigner Franco Scaglione, verschmelzen beim Tipo</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>&#8211; Die siebte Episode von „Storie Alfa Romeo“ nimmt die Zuschauer mit in die späten 1960er Jahre.</strong><br />
<strong>-Einfallsreichtum, Kompromisslosigkeit, Mut bei der Auswahl von Materialien, einzigartiger Stil als Synthese aus technologischer Kreativität und Innovation – das sind die Zutaten für den Supersportwagen Alfa Romeo Tipo 33 Stradale.</strong><br />
<strong>-Entworfen von Meisterdesigner Franco Scaglione, verschmelzen beim Tipo 33 Stradale das Streben nach höchster Funktionalität und optimaler Aerodynamik.</strong><br />
<strong>-Das Design ist Zeugnis für den Wettbewerbsgeist, der jedes Fahrzeugmodell von Alfa Romeo kennzeichnet.</strong><br />
<strong>-Dieser Ehrgeiz führte nicht nur zu zahlreichen Rennsiegen des Tipo 33, sondern auch zu einem ungleichen Zwillingsbruder – dem Showcar Carabo.</strong><br />
<strong>-Der Entwurf von Bertone-Designer Marcello Gandini, die futuristischen Merkmale und die Experimentierfreudigkeit bei der Karosseriefarbe, machten den Carabo zum „Auto von morgen“.</strong><br />
<strong>-Mit demselben Anspruch entstand auch der Alfa Romeo Montreal.</strong></p></blockquote>
<p>Die Beschreibung von Automobildesign verwendet häufig Begriffe aus der menschlichen Biologie. Die Fahrzeugfront wird als „Gesicht“ bezeichnet, die Scheinwerfer als „Augen“, der Kühlergrill als „Mund“. Und oft hat die Karosserie „Schultern“ oder eine „Hüfte“. Wie ist diese Vermenschlichung, vom Fachmann als Anthropomorphismus bezeichnet, entstanden und warum?</p>
<p>Die ersten Automobile waren nicht viel mehr als pferdelose Kutschen ohne besondere Verzierungen. Erst in den 1930er Jahren entwickelten sich die Karosseriebauer zu Experten für Metallbearbeitung. Sie formten das Blech von Hand direkt auf einen Holzrahmen und schufen so einzigartige Modelle mit runden, organischen Linien. Mit den Fortschritten in der industriellen Produktion vereinfachten sich die Formen stark, weil die zeitgenössischen Stahlpressen keine allzu feinen Details und ausgeprägte Dreidimensionalität zuließen.</p>
<p>In den späten 1960er Jahren entfernten sich diese beiden stilistischen Ansätze immer weiter voneinander. Der Unterschied zwischen Autos mit organischen beziehungsweise geometrischen Linien wird besonders deutlich beim Alfa Romeo Tipo 33 Stradale und dem Showcar Carabo – obwohl beide dieselbe technische Basis haben.</p>
<p><strong>Die ungleichen Zwillingsbrüder</strong><br />
Der Alfa Romeo Tipo 33 Stradale und der Carabo könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine zeigt Muskeln und Sehnen wie ein Athlet. Der andere besteht fast nur aus geraden Kanten und scharfen Winkeln; ein Design, das darauf abzielt, die Essenz der Mobilität zu erfassen und in die Zukunft zu transportieren. Tipo 33 Stradale und Carabo sind so viel mehr als nur zwei Interpretationen desselben Themas, sie scheinen aus zwei verschiedenen Welten zu stammen.</p>
<p>Die gemeinsame Plattform von Tipo 33 Stradale und Carabo ist die Synthese aus 50 Jahren Erfahrung von Alfa Romeo im Rennsport. Sie ist das Ergebnis inspirierter und genauer Planung, von Fachwissen und Mut bei der Auswahl der Materialien. Das Design des Tipo 33 Stradale kombiniert technologische Innovation mit Kreativität.</p>
<p><strong>Für den Wettbewerb bereit</strong><br />
1964 entschied Giuseppe Luraghi – zu dieser Zeit Präsident von Alfa Romeo – die offizielle Rückkehr der Marke in den Rennsport. Um keine Zeit mit dem Aufbau eines eigenen Werksteams zu verlieren, erwarb Luraghi Autodelta. Die ursprünglich in Udine im Nordosten von Italien beheimatete Firma war bereits Partner von Alfa Romeo bei der Produktion des Modells TZ. Zusammen mit Autodelta kehrte Carlo Chiti, der bereits von 1952 bis 1957 für Alfa Romeo gearbeitet hatte, zur Marke zurück und übernahm die Aufgabe des Leiters des offiziellen Teams.</p>
<p>Luraghi beauftrage Chitis Mannschaft mit der Entwicklung eines Rennwagens, der in zwei zu dieser Zeit äußerst populären Kategorien – der Sportwagen-Weltmeisterschaft und Bergrennen – um Erfolge und Medienaufmerksamkeit fahren sollte. Noch 1964 begannen die Arbeiten am Projekt Tipo 33.</p>
<p><strong>Autodelta</strong><br />
Mitte der 1960er Jahre verlegte Autodelta den Firmensitz von Udine nach Settimo Milanese in der Nähe von Mailand. Damit reduzierte sich die Distanz zum Alfa Romeo Werk in Portello, vor allem aber zur Teststrecke in Balocco an der Autobahn zwischen Mailand und Turin.</p>
<p>Alfa Romeo konstruierte zunächst den tragenden Rahmen für den Tipo 33, das erste Exemplar wurde 1965 an Autodelta geliefert. Der Rahmen bestand aus drei H-förmig miteinander verschweißten Röhren aus einer Aluminiumlegierung. Die Kraftstofftanks waren in die seitlichen Hohlräume integriert. Ein aus Magnesium gefertigter Hilfsrahmen vorn nahm die Vorderradaufhängungen, die Kühler, die Lenkung und die Pedale auf. Motor und Getriebe waren in Längsrichtung hinter dem zweisitzigen Cockpit montiert. Die Karosserie bestand aus Glasfaser, um das Fahrzeuggewicht auf 600 Kilogramm zu bringen &#8211; das vom Reglement geforderte Mindestgewicht. Auch beim Tipo 33 war Leichtbau die Geheimwaffe von Alfa Romeo.</p>
<p><strong>Gewinn der Marken-Weltmeisterschaft 1975 und 1977</strong><br />
Eine kurze Entwicklungszeit war für ein solch ehrgeiziges und innovatives Projekt unrealistisch. Fast zwei Jahre sollten schließlich vergehen, bis der Tipo 33 bereit für den ersten Renneinsatz war. Doch soweit war es noch nicht. Für die ersten Testfahrten installierten die Techniker den 1,6-Liter-Vierzylindermotor des GT-Sportwagens TZ2. Parallel dazu wurde ein völlig neues Triebwerk entwickelt. Mit acht Zylindern in V-Form und einem Hubraum von zwei Litern leistete es anfangs 169 kW (230 PS).</p>
<p>Die erste Version des Tipo 33 erhielt den Spitznahmen „Periscopica“, weil der über den Überrollbügel hinausragende Lufteinlass des Motors an das Periskop eines U-Boots erinnerte. Die Premiere fand am 12. März 1967 bei einem Bergrennen im belgischen Fléron bei Lüttich statt. Pilot war der Cheftestfahrer von Autodelta, Teodoro Zeccoli. Nach Jahren sorgfältiger Vorbereitung feierte der Alfa Romeo Tipo 33 gleich beim ersten Einsatz einen Sieg.</p>
<p>Das Bergrennen in Fléron markierte den Beginn einer Erfolgsgeschichte für den Tipo 33, der im Gewinn der Marken-Weltmeisterschaften 1975 und 1977 durch Alfa Romeo gipfelte. Diese Siege machten den Tipo 33 zu einem der erfolgreichsten Rennwagen seiner Ära.</p>
<p><strong>Der Adlige aus Florenz, der Automobildesigner wurde</strong><br />
Die Erfolge des Tipo 33 auf der Rennstrecke ermunterten Alfa Romeo, eine in sehr kleinen Stückzahlen zu produzierende Straßenvariante zu entwickeln. Die Aufgabe, den sportlichen Charakter des Rennwagens auf den „Stradale“ zu übertragen, wurde Franco Scaglione anvertraut.</p>
<p>Scaglione wurde 1916 als Spross einer alten Adelsfamilie in Florenz geboren. Er studierte Luft- und Raumfahrttechnik, bis er zum Militär eingezogen wurde. 1941 geriet er an der libyschen Front in Kriegsgefangenschaft. Ende 1946 kehrte er nach Italien zurück. Statt sein Studium fortzusetzen, schlug er die Karriere eines Automobildesigners ein. Er arbeitete zunächst für Pinin Farina, dann bei Bertone und war später freiberuflich tätig.</p>
<p>Scaglione steckte sein gesamtes technisches Knowhow und seinen kreativen Mut in das Design des Tipo 33 Stradale. Das Ergebnis war ein Meisterwerk, bei dem stilistische Innovation mit dem Streben nach optimaler Aerodynamik und Funktionalität verschmolzen.</p>
<p><strong>Der Alfa Romeo Tipo 33 Stradale</strong><br />
Die Motorabdeckung des Tipo 33 Stradale lässt sich als Ganzes öffnen, um den Zugang zu den mechanischen Komponenten zu erleichtern. Zum ersten Mal hatte ein straßenzugelassenes Auto Flügeltüren. Sie sahen nicht nur spektakulär aus, sie erleichterten auch das Einsteigen in das weniger als einen Meter hohe Fahrzeug. Hauptunterschiede zum Rennwagen waren die Verlängerung des Radstands um 10 Zentimeter und die Verwendung von Stahl anstelle von Aluminium für den H-förmigen Rahmen.</p>
<p>Der Motor des Tipo 33 Stradale war identisch mit der Rennversion. Er bestand nahezu vollständig aus Aluminium- und Magnesiumlegierungen, verfügte über eine Saugrohreinspritzung für den Kraftstoff und Trockensumpfschmierung für den Ölkreislauf. Beide Zylinderbänke waren mit zwei obenliegenden Nockenwellen sowie zwei Ventilen und zwei Zündkerzen pro Zylinder ausgerüstet. In einem so leichten Auto ermöglichte die Leistung von 169 kW (230 PS) eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Den Sprint von null auf 100 km/h erledigte der Tipo 33 Stradale in 5,5 Sekunden.</p>
<p><strong>Premiere auf der Rennstrecke von Monza</strong><br />
Einem breiten Publikum stellte Alfa Romeo den Tipo 33 Stradale auf dem Turiner Autosalon 1967 vor. Eine Handvoll Experten hatten schon einige Wochen zuvor das Vergnügen, im Rahmen des Großen Preis von Italien am 10. September 1967 auf der Rennstrecke von Monza. Der neunte Lauf zur Formel-1-Weltmeisterschaft 1967 ging nicht nur wegen einer epischen Aufholjagd von Jim Clark in die Geschichte ein, sondern auch für das Debüt eines der schönsten Sportwagen aller Zeiten.</p>
<p>Beim Marktstart war der Alfa Romeo Tipo 33 Stradale der teuerste Sportwagen. Er kostete damals fast 10 Millionen italienische Lire, die wichtigsten Konkurrenten dagegen nur sechs bis sieben Millionen. Nur zwölf Exemplare des Tipo 33 Stradale mit der von Scaglione entworfenen Karosserie wurden gebaut. Trotz des hohen Preises hatten die Käufer die Investition ihres Lebens getätigt: Der Alfa Romeo Tipo 33 Stradale ist heute praktisch unbezahlbar.</p>
<p><strong>Das Konzeptfahrzeug Carabo</strong><br />
Der Tipo 33 Stradale war der Höhepunkt des Konzepts eines Autos mit organischem Design. Das Streben nach einzigartigem Stil führte Alfa Romeo aber auch in völlig andere Richtungen. So war die Idee eines „Autos der Zukunft“ schon 1952 mit dem von Touring entworfenen Modell 1900 C52 umgesetzt worden. Das Design des flachen Spider mit ausgeprägten Kotflügeln war so futuristisch, dass sich der Spitzname „Disco Volante“ (Fliegende Untertasse) durchsetzte.</p>
<p>Der Pariser Autosalon 1968 sah die Premiere eines Traumautos, das die Weiterentwicklung dieser radikalen Idee darstellte. Das Konzeptfahrzeug Carabo war ein frühes Meisterwerk von Bertone-Designer Marcello Gandini, zu diesem Zeitpunkt erst 30 Jahre alt. Der Carabo basierte auf der Mechanik des Tipo 33 Stradale, die in dieser Ära auch von anderen Designern für Einzelstücke verwendet wurde. Zu ihnen zählte der Iguana von Giorgetto Giugiaro, das 33.2 Coupé Speciale und der Cuneo von Pininfarina sowie der Navajo von Bertone.</p>
<p>In der Höhe ähnelten sich Tipo 33 Stradale und Carabo, aber die geschwungenen Linien waren vollständig verschwunden. Alles am Carabo war scharfkantig, von der Keilform bis zu den Scherentüren. Der Name Carabo war vom Goldlaufkäfer (Carabus auratus) inspiriert, denn Gandini hatte dem Showcar in dessen Farbe lackieren lassen: ein schillerndes Grün mit orangefarbenen Details.</p>
<p>Der Carabo bildete den Startpunkt für die Strategie von Alfa Romeo, extravaganten Farben und speziellen Lackiertechniken besondere Aufmerksamkeit zu schenken, um die Einzigartigkeit der Marke noch stärker hervorzuheben. Dieselbe Idee steckte auch hinter den Karosseriefarben des Alfa Romeo Montreal.</p>
<p><strong>Der Alfa Romeo Montreal</strong><br />
1967 stellten zahlreiche Nationen ihre besten technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften auf der Weltausstellung in Montreal/Kanada aus. Die Organisatoren der Expo baten Alfa Romeo, ein technologisches Symbol zu schaffen, ein Fahrzeug stellvertretend für „Das höchste Streben des modernen Menschen im Bereich Automobil“. Orazio Satta Puliga und Giuseppe Busso von Alfa Romeo holten das Designstudio Bertone zur Unterstützung an Bord. Marcello Gandini wurde mit der Gestaltung der Karosserie und des Interieurs beauftragt.</p>
<p>Das Ergebnis war ein voller Erfolg. Die Besucher der Expo lobten die die Eleganz und die Botschaft des Montreal genannten Konzepts überschwänglich. Das öffentliche Interesse bewog Alfa Romeo dazu, eine Serienversion zu entwickeln, die 1970 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde.</p>
<p>Im Gegensatz zum Konzeptfahrzeug von der Expo wurde der fertige Alfa Romeo Montreal von einem V8-Motor angetrieben, der auf dem Triebwerk des Tipo 33 Stradale basierte. Im Sinne höherer Alltagstauglichkeit waren der Hubraum auf 2,6 Liter erhöht und die Leistung auf 147 kW (200 PS) gesenkt. Der Alfa Romeo Montreal beeindruckte mit seiner außergewöhnlichen Palette an Pastell- und Metallic-Farben: von Grün bis Silber, von Orange bis Gold.</p>
<p>Das Experimentieren mit Farben ist eine Tradition von Alfa Romeo, die sich in den heute angebotenen Karosserielackierungen fortsetzt. Sie heißen zum Beispiel Rosso Villa d&#8217;Este, Ochre GT Junior und Verde Montreal. Diese Farbtöne sind von der 110-jährigen Geschichte der Marke inspiriert und den aktuell leistungsstärksten Serienfahrzeugen vorbehalten.</p>
<p>Die weiteren Folgen zur „Storie Alfa Romeo&#8220; finden Sie unter http://www.media.fcaemea.com/de-de/alfa-romeo/special/storie-alfa-romeo/storie-alfa-romeo-de.</p>
<blockquote><p><strong>Pressekontakt:</strong><br />
Anne Wollek<br />
Tel: +49 69 66988-450<br />
E-Mail: anne.wollek@fcagroup.com</p></blockquote>
<p><em>© Foto: FCA Group</em></p><p>The post <a href="https://sierks.media/news/2020/rueckblick-auf-eine-revolution-in-sachen-form-und-farben-die-alfa-romeo-modelle-tipo-33-stradale-und-montreal-das-konzeptfahrzeug-carabo/9990">Rückblick auf eine Revolution in Sachen Form und Farben – die Alfa Romeo Modelle Tipo 33 Stradale und Montreal, das Konzeptfahrzeug Carabo</a> first appeared on <a href="https://sierks.media">Sierks Media</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Officine Classiche von FCA Heritage nimmt Arbeit wieder auf</title>
		<link>https://sierks.media/news/2020/officine-classiche-von-fca-heritage-nimmt-arbeit-wieder-auf/9935</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2020 09:24:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8211; Unter Beachtung aller Hygiene- und Sicherheitsvorschriften hat FCA Heritage die Werkstätten im Turiner Werk Mirafiori wieder geöffnet. &#8211; Klassiker-Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) bietet Zertifizierung, Reparatur und Restaurierung von Oldtimern der Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia an. FCA Heritage, die Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) für klassische Fahrzeuge der Marken</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>&#8211; Unter Beachtung aller Hygiene- und Sicherheitsvorschriften hat FCA Heritage die Werkstätten im Turiner Werk Mirafiori wieder geöffnet.</strong><br />
<strong>&#8211; Klassiker-Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) bietet Zertifizierung, Reparatur und Restaurierung von Oldtimern der Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia an.</strong></p></blockquote>
<p>FCA Heritage, die Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) für klassische Fahrzeuge der Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia, hat die aufgrund der Corona-Krise zeitweise unterbrochene Arbeit wieder aufgenommen. Officine Classiche, die Werkstätten im Turiner Industriekomplex Mirafiori, stehen für Zertifizierungs- und Restaurierungsaktivitäten wieder zur Verfügung. In allen Bereichen <a href='https://sierks.media/news/2025/advertorial-ueber-die-handtaschen-von-tamaris/14535'>von FCA Heritage gelten die Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien, die</a> von der FCA Gruppe mit Hilfe des Virologen Roberto Burioni für alle Betriebsstätten des Unternehmens entwickelt wurden. Die Maßnahmen, die auch für die Händler gelten, entsprechen in vollem Umfang der am 9. April 2020 zwischen der FCA und den italienischen Gewerkschaften unterzeichneten Vereinbarung.</p>
<p>Die Officine Classiche wurden 2015 in der früheren Zentrale von Abarth in der Via Plava in Turin im ehemaligen Fabrikgebäude Nummer 83 des Werks Mirafiori eröffnet. FCA Heritage bietet hier Reparatur-, Restaurierungs- und Zertifizierungsaktivitäten für historische Fahrzeuge der italienischen Marken der Gruppe an. Die Spezialisten der Officine Classiche betreuen dabei nicht nur die umfangreiche Sammlung von FCA Heritage, sondern stehen auch privaten Sammlern beziehungsweise Besitzern von Oldtimern zur Verfügung. Die Verwendung von originalen Produktionsdaten und technischen Zeichnungen, aufbewahrt im historischen Unternehmensarchiv, garantieren zusammen mit dem unerschöpflichen Erfahrungsschatz der Techniker hohe Präzision bei Arbeiten an allen historischen Fahrzeugmodellen von Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia.</p>
<p>Bei den Arbeiten der Officine Classiche können sich die Besitzer von Oldtimern auf die Kompetenz und die Qualität verlassen, mit der sie selbst ihrer Leidenschaft nachgehen. Dieselben Spezialisten, die sich um die Kollektion von FCA Heritage kümmern, bieten auch Privatkunden eine breite Palette von Dienstleistungen von der einfachen Wartung – einschließlich dem Präparieren von Rennfahrzeugen vor dem nächsten Einsatz – bis zur vollständigen Restaurierung. Zum Angebot zählen auch Diagnose, Aufarbeitung von Fahrzeuginnenräumen, Reparatur einzelner mechanischer Komponenten und Karosserien sowie die finale Feinabstimmung. Jede Arbeit folgt klar definierten und streng überwachten Prozessen. Dabei sind natürlich auch flexible Lösungen möglich, falls dies spezielle Anforderungen seitens der Kunden erfordern. Im Rahmen jeder Restaurierung wird außerdem ein umfangreiches und aussagekräftiges Dossier mit der technischen und fotografischen Dokumentation der durchgeführten Arbeiten erstellt.</p>
<p>Zusätzlich zu Restaurierungs- und Reparaturarbeiten stellen die Officine Classiche jetzt auch wieder Authentizitätszertifikate aus. Dabei unterzieht das Expertenteam von FCA Heritage einen Oldtimer einem strengen Kontroll- und Bewertungsprozess, bei dem alle Bauteile, die technischen Spezifikationen sowie die Funktionsweise der mechanischen Komponenten detailliert analysiert und mit den Produktionsdaten im Unternehmensarchiv verglichen werden. Ein von FCA Heritage ausgestelltes Zertifikat bescheinigt die Echtheit eines Fahrzeugs und unterstreicht dessen Wert. Das Echtheitszertifikat von FCA Heritage ist für Klassiker der Marken Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth erhältlich. Wenn der Kunde dies wünscht, kann die Zertifizierung seines Oldtimers auch bei ihm zu Hause durchgeführt werden.</p>
<p>Nähere Informationen zum Angebot von FCA Heritage im Internet unter www.fcaheritage.com.</p>
<blockquote><p><strong>Pressekontakt:</strong><br />
Sascha Wolfinger<br />
Tel: +49 69 66988-357<br />
E-Mail: sascha.wolfinger@fcagroup.com</p></blockquote>
<p><em>© Foto: FCA Group</em></p><p>The post <a href="https://sierks.media/news/2020/officine-classiche-von-fca-heritage-nimmt-arbeit-wieder-auf/9935">Officine Classiche von FCA Heritage nimmt Arbeit wieder auf</a> first appeared on <a href="https://sierks.media">Sierks Media</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Fünfte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Gazelle und Panther – die sportlichen Limousinen von Alfa Romeo im Polizeieinsatz</title>
		<link>https://sierks.media/news/2020/fuenfte-folge-von-storie-alfa-romeo-gazelle-und-panther-die-sportlichen-limousinen-von-alfa-romeo-im-polizeieinsatz/9911</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2020 14:25:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8211; Die nächste Episode von „Storie Alfa Romeo“ spielt in der Zeit des italienischen Wirtschaftswunders. &#8211; Ab den 1950er Jahren setzte die Polizei auf verschiedene Modelle von Alfa Romeo bei der Verbrecherjagd, noch heute findet sich die Alfa Romeo Giulia im Fuhrpark der Gesetzeshüter. &#8211; In dieser Ära entwickelte sich Alfa Romeo zum Großserienhersteller, bewahrte</p>
<div><a class="btn-filled btn" href="https://sierks.media/news/2020/fuenfte-folge-von-storie-alfa-romeo-gazelle-und-panther-die-sportlichen-limousinen-von-alfa-romeo-im-polizeieinsatz/9911" title="Fünfte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Gazelle und Panther – die sportlichen Limousinen von Alfa Romeo im Polizeieinsatz">Weiterlesen</a></div>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>&#8211; Die nächste Episode von „Storie Alfa Romeo“ spielt in der Zeit des italienischen Wirtschaftswunders.</strong><br />
<strong>&#8211; Ab den 1950er Jahren setzte die Polizei auf verschiedene Modelle von Alfa Romeo bei der Verbrecherjagd, noch heute findet sich die Alfa Romeo Giulia im Fuhrpark der Gesetzeshüter.</strong><br />
<strong>&#8211; In dieser Ära entwickelte sich Alfa Romeo zum Großserienhersteller, bewahrte aber gleichzeitig den Charme der exklusiven Manufaktur.</strong><br />
<strong>&#8211; Die Verkaufszahlen stiegen deutlich.</strong><br />
<strong>&#8211; Mit mehr als 177.000 gebauten Exemplaren avancierte die Alfa Romeo Giulietta ab 1954 zum Liebling Italiens.</strong><br />
<strong>&#8211; Mit einer Stückzahl von sogar mehr als 570.000 wurde die 1962 vorgestellte Alfa Romeo Giulia eine italienische Ikone.</strong></p></blockquote>
<p>Im Italien der Nachkriegsära wurden die Autos von Alfa Romeo zur Legende. Die Fahrzeuge aus Portello bewiesen, dass sie sowohl auf der Rennstrecke als auch auf der Straße die Schnellsten waren. Ihre technischen Eigenschaften und ihr Image erregten auch das Interesse der „Polizia di Stato“, der italienischen Bundespolizei.</p>
<p>Die Verbindung zwischen Alfa Romeo und den verschiedenen Polizeikräften ist ein interessantes Kapitel in der Geschichte der Republik Italien. Ab den 1950er Jahren kamen unterschiedliche Modelle der Marke als offizielle Fahrzeuge bei den Gesetzeshütern zum Einsatz. Wegen ihrer Schnelligkeit waren sie als „volanti“ (die Fliegenden) bekannt und erhielten sogar Spitznamen. Die Alfa Romeo in Diensten der Staatspolizei wurden als „pantera“ (Panther) bezeichnet, Carabinieri und Militärpolizei setzten auf „gazzelle“ (Gazellen). Zwei Metaphern, die Kraft und Beweglichkeit der sportlichen Limousinen von Alfa Romeo unterstrichen.</p>
<p>Der allererste „Panther“ war ein 1952 gebauter Alfa Romeo 1900, dessen aggressive Silhouette den Spitznamen inspirierte. Die erste „Gazelle“, eine Alfa Romeo Giulietta, wurde einige Jahre später in Dienst gestellt. Das berühmteste Polizeiauto war die Alfa Romeo Giulia Super. Im Laufe der Jahrzehnte bestellte die Polizei praktisch alle Modelle von Alfa Romeo, vom Geländewagen 1900M „Matta“ bis zu Alfasud, 75, Alfetta und 156. Heute fahren viele Gesetzeshüter die aktuelle Alfa Romeo Giulia.</p>
<p><strong>„Alfa Romeo ist ein Lebensstil“</strong></p>
<p>Parallel zu den wachsenden Beziehungen zwischen Alfa Romeo und der Polizei entwickelte sich die Marke weiter. Ein wichtiger Protagonist in dieser Zeit war Orazio Satta Puliga (1910–1974). Geboren mit sardischer Abstammung in Turin, kam der studierte Ingenieur 1938 zu Alfa Romeo. 1946 wurde er Leiter der Entwicklungsabteilung, 1951 dann Direktor von Alfa Romeo. Satta Puliga bekannte sich als leidenschaftlicher Fan zur Marke. Von ihm stammt der Satz: „Es gibt viele Automarken, Alfa Romeo hebt sich von allen ab. Es ist eine Art Leiden, die Begeisterung für ein Transportmittel. Alfa Romeo ist ein Lebensstil, eine besondere Art, ein Kraftfahrzeug wahrzunehmen.“</p>
<p>Als Designchef und Direktor hatte Satta Puliga in der Nachkriegszeit eine schwere Aufgabe vor sich. Er musste nicht nur ein komplett zerstörtes Unternehmen wiederaufbauen. Sein Job war es außerdem, eine bis dahin nach den Regeln des Handwerks arbeitende Manufaktur in ein modernes Industrieunternehmen umzubauen. Satta Puliga folgte hierbei dem von Vorgänger Ugo Gobbato eingeschlagenen Weg.</p>
<p>Als Satta Puliga 1938 in die Designabteilung von Alfa Romeo eintrat, produzierte die Firma jedes einzelne mechanische Teil im Werk Portello nach strengen Kriterien exquisiter Handwerkskunst selbst. Mehr als ein Jahrzehnt später rationalisierte Satta Puliga den Fertigungsprozess, lagerte die Produktion von einzelnen Komponenten aus und senkte die Kosten. Gleichzeitig reifte der Plan für ein neues Modell, das nach den effizientesten technischen und organisatorischen Methoden in Großserie gebaut werden sollte.</p>
<p><strong>Alfa Romeo 1900 – der erste „Panther“</strong></p>
<p>Der von Satta Puliga designte Alfa Romeo 1900 aus dem Jahr 1950 war das erste Modell der Marke mit selbsttragender Karosserie und Linkslenkung. Die für Alfa Romeo traditionellen Sechs- und Achtzylindermotoren waren keine Option mehr. Stattdessen erhielt der Alfa Romeo 1900 einen neu entwickelten Vierzylinder-Reihenmotor mit Zylinderkopf aus Aluminium und zwei über Kette angetriebene Nockenwellen. Für die Gemischaufbereitung sorgte ein Einzelvergaser, der hohe Leistung bot und eine niedrige Steuereinstufung erreichte. In seiner Urversion hatte der Alfa Romeo 1900 eine Leistung von 59 kW (80 PS). Die neue Limousine war agil und schnell, wie man es von einem Alfa Romeo erwartete, aber auch sehr einfach zu fahren. Der Alfa Romeo 1900 hatte das Zeug, einen größeren Kundenkreis anzusprechen.</p>
<p>Der Alfa Romeo 1900 war auch das erste Modell der Marke, das am Fließband hergestellt wurde. Für die einstige Manufaktur eine wahre Revolution. Die Gesamtfertigungszeit pro Fahrzeug reduzierte sich von 240 auf nur 100 Stunden. Diese neue Strategie führte zu einem beispiellosen Verkaufserfolg. Vom Modell 1900 verkaufte Alfa Romeo schließlich mehr Exemplare als von allen zuvor angebotenen Baureihen zusammen.</p>
<p>Dieser wirtschaftliche Erfolg war auch auf ein sorgfältiges Produktmanagement zurückzuführen. Auf das Urmodell folgten mehrere Hochleistungsvarianten. Als TI, Sprint, Super Sprint sowie Super feierte der Alfa Romeo 1900 sogar internationale Erfolge im Motorsport. Diese führten zum Werbeslogan „Das Familienauto, das Rennen gewinnt“.</p>
<p>Parallel zur Fließbandproduktion der Baureihe 1900 arbeitete Alfa Romeo weiter mit den bewährten Karosserieschmieden zusammen. So entstanden auf der Plattform des Alfa Romeo 1900 zwischen 1953 und 1955 drei Aerodynamik-Konzeptfahrzeuge mit dem Kürzel BAT (Berlinetta Aerodinamica Tecnica). BAT 5, BAT 7 und BAT 9 waren frühe Meisterwerke von Franco Scaglione, zu dieser Zeit in den Diensten der Carrozzeria Bertone.</p>
<p>Der Motor des Tipo 1900 wurde außerdem im allradangetriebenen Geländewagen Alfa Romeo 1900 M verwendet, besser bekannt als „Matta“ (Der Verrückte). Als Spähwagen AR51 (Autovettura di Recognizione) kam das Modell bei den italienischen Streitkräften zum Einsatz.</p>
<p><strong>Ein Mailänder mit Begeisterung für Kultur und Boxsport</strong></p>
<p>Hatte Alfa Romeo mit dem Modell 1900 den Weg in Richtung Serienproduktion eingeschlagen, vollendete das Modell Giulietta diese Transformation. Die treibende Kraft hinter diesem Kapitel war Giuseppe Luraghi (1905–1991).</p>
<p>Der gebürtige Mailänder hatte an der privaten Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi studiert und dort auch die Kunst des Boxens erlernt. Als Luraghi bei Alfa Romeo begann, eilte ihm bereits der Ruf eines hervorragenden Managers voraus. Nach mehreren Jahren bei Pirelli war er von 1951 bis 1958 General Manager bei der Staatsholding Finmeccanica, die unter anderem Alfa Romeo kontrollierte. Nach einer kurzen Zeit bei Lanerossi kehrte Luraghi 1960 als Präsident zu Alfa Romeo zurück, eine Position, die er bis 1974 innehatte.</p>
<p>Als begeisterter Autor, Journalist und Verleger förderte Luraghi besonders kulturelle Initiativen innerhalb des Unternehmens. 1953 beauftragte er beispielsweise Leonardo Sinisgalli, aufgrund seiner doppelten Begabung als „Dichteringenieur“ bekannt, ein Magazin aus der Taufe zu heben, das einen Dialog zwischen humanistischer Kultur, technischem Wissen und Kunst herstellen sollte. Das Ergebnis war die Zeitschrift „La Civilità delle Macchine“ (Die Zivilisation der Maschinen), zu deren Autoren die italienischen Schriftsteller Giuseppe Ungaretti und Carlo Emilio Gadda gehörten.</p>
<p><strong>Start ins Wirtschaftswunder</strong></p>
<p>Luraghi erkannte das Potenzial von Alfa Romeo. Die Marke hatte eine außergewöhnliche Präsenz in der Öffentlichkeit, ihre sportlichen Erfolge begeisterten Millionen von Menschen und brachten sie zum Träumen. Für Luraghi war die Zeit reif, dieses Image in Verkäufe umzusetzen. Das sogenannte Wirtschaftswunder stand vor der Tür, und das Auto hatte sich zum begehrenswertesten Konsumgut entwickelt. Luraghi wollte den Besitz eines Alfa Romeo zum Kennzeichen derer machen, die es im Leben zu etwas gebracht hatten. Dazu musste er zunächst die Produktion im Unternehmen revolutionieren und holte die Ingenieure Rudolf Hruska und Francesco Quaroni ins Team.</p>
<p>Vom Luxusprodukt zum Objekt der Begierde für ein breites Publikum – Alfa Romeo hatte nun alle seine Ressourcen in Design und Produktion in diese neue Richtung gelenkt. Und die Giulietta sollte das Modell werden, das die Wende in der Geschichte von Alfa Romeo einläuten würde. Ein Auto, das den Absatz steigern und gleichzeitig die technische Tradition und den Sportsgeist der Marke bestätigen sollte.</p>
<p><strong>Alfa Romeo Giulietta – die erste „Gazelle“</strong></p>
<p>Die Alfa Romeo Giulietta erneuerte die Verbindung zu den italienischen Polizeikräften. Die Carabinieri vertrauten auf die ab 1955 gebaute Limousinenvariante, die erste „Gazelle“. In der Sprache der Polizisten repräsentierte dieses Tier den Streifenwagenfahrer: schnell, agil und tapfer. Diese Eigenschaften musste auch sein Auto haben. Alfa Romeo lieferte die Giulietta für den Patrouillendienst ab Werk mit Sprechfunkgerät aus.</p>
<p>Das Modell Giulietta war kürzer, schmaler und leichter als der Tipo 1900. Mit der Giulietta deckte Alfa Romeo erneut ein neues Segment ab und erreichte ein jüngeres Publikum. Die viertürige Limousine bot ein modernes Design, hohen Komfort im Innenraum sowie sportliches Fahrverhalten, gute Beschleunigung und hohe Geschwindigkeit. Ihr nahezu komplett aus Aluminium gefertigter 1,3-Liter-Vierzylinder leistete 59 kW (65 PS) und ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h.</p>
<p>Auf der Motorshow Turin 1954 präsentierte Alfa Romeo zunächst die Coupé-Version Giulietta Sprint. Bertone hatte ein flaches, agiles und kompaktes Auto entworfen, das zweifellos das Zeug zum Klassiker hatte. Das Coupé basierte auf der Mechanik der ein Jahr später gestarteten Limousine. Alfa Romeo war damit einer der Vorreiter der sogenannten Plattform-Strategie. Eine ähnliche Vorgehensweise gilt für die aktuelle Alfa Romeo Giulia mit dem Topmodell Quadrifoglio.</p>
<p>Die Alfa Romeo Giulietta wurde ein voller Erfolg und so begehrt, dass sie den Spitznamen „Liebling Italiens“ bekam. Insgesamt wurden mehr als 177.000 Einheiten produziert – wieder ein Rekord für Alfa Romeo.</p>
<p><strong>Alfa Romeo Giulia – die nächste Revolution</strong></p>
<p>Nur ein noch revolutionäreres Fahrzeug konnte die Giulietta von der Spitze der Alfa Romeo internen Bestsellerliste verdrängen. Satta Puliga wusste das nur zu genau. Sein Team mit den Ingenieuren Giuseppe Busso, Ivo Colucci, Livio Nicolis und Giuseppe Scarnati sowie Testfahrer Consalvo Sanesi machte sich an die Arbeit. Es entwickelte ein Fahrzeug, das seiner Zeit definitiv weit voraus war.</p>
<p>Die Alfa Romeo Giulia war eines der ersten Fahrzeuge weltweit mit verformbarer Struktur. Die vorderen und hinteren Bereiche der Karosserie sollten bei einem Unfall Energie aufnehmen. Der Fahrgastraum war dagegen extrem steif ausgeführt, um die Insassen optimal zu schützen. Alfa Romeo nahm damit Sicherheitslösungen vorweg, die erst einige Zeit später zum Standard wurden.</p>
<p>Der Motor der Alfa Romeo Giulia mit 1,6 Litern Hubraum und zwei obenliegenden Nockenwellen war eine Weiterentwicklung des 1,3-Liter-Vierzylinders der Giulietta und zeichnete sich durch zwecks besserer Kühlung natriumgefüllte Auslassventile aus. Auch das Design der Giulia war revolutionär: kompakt, mit gefälligen Proportionen und einzigartigem Stil. Die niedrige Front und das steil abfallende Heck entsprachen neuesten Erkenntnissen der Aerodynamik. Die Werbung beschrieb die Alfa Romeo Giulia als „vom Wind entworfen“. Tatsächlich war der Luftwiderstand dank der innovativen Entwicklungsarbeit im Windkanal für seine Zeit außergewöhnlich niedrig: Der cw-Wert betrug nur 0,34.</p>
<p>Die Alfa Romeo Giulia wurde eine italienische Ikone und ein überwältigender Verkaufserfolg. Die sportliche Limousine fand mehr als 570.000 Käufer, mehr als das Dreifache der Giulietta.</p>
<p>Die weiteren Folgen zur „Storie Alfa Romeo&#8220; finden Sie unter: http://www.media.fcaemea.com/de-de/alfa-romeo/special/storie-alfa-romeo/storie-alfa-romeo-de.</p>
<blockquote><p><strong>Pressekontakt:</strong><br />
Anne Wollek<br />
Tel: +49 69 66988-450<br />
E-Mail: anne.wollek@fcagroup.com</p></blockquote>
<p><em>© Fotos: FCA Group</em></p><p>The post <a href="https://sierks.media/news/2020/fuenfte-folge-von-storie-alfa-romeo-gazelle-und-panther-die-sportlichen-limousinen-von-alfa-romeo-im-polizeieinsatz/9911">Fünfte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Gazelle und Panther – die sportlichen Limousinen von Alfa Romeo im Polizeieinsatz</a> first appeared on <a href="https://sierks.media">Sierks Media</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Vierte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo gewinnt die erste jemals ausgerichtete Formel-1-Weltmeisterschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 10:14:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8211; Alfa Romeo ist unauslöschlich in der Historie des Grand-Prix-Sport verwurzelt. &#8211; Als 1950 die Formel-1-Weltmeisterschaft aus der Taufe gehoben wird, gewinnt Alfa Romeo Werksfahrer Nino Farina im Grand Prix Tipo 158 „Alfetta“ den Titel. &#8211; Im folgenden Jahr wird Teamkollege Juan Manual Fangio im Alfa Romeo Grand Prix Tipo 159 Weltmeister. Am 13. Mai</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>&#8211; Alfa Romeo ist unauslöschlich in der Historie des Grand-Prix-Sport verwurzelt.</strong><br />
<strong>&#8211; Als 1950 die Formel-1-Weltmeisterschaft aus der Taufe gehoben wird, gewinnt Alfa Romeo Werksfahrer Nino Farina im Grand Prix Tipo 158 „Alfetta“ den Titel.</strong><br />
<strong>&#8211; Im folgenden Jahr wird Teamkollege Juan Manual Fangio im Alfa Romeo Grand Prix Tipo 159 Weltmeister.</strong></p></blockquote>
<p>Am 13. Mai 1950 fand das allererste Formel-1-Rennen statt. Auf der Rennstrecke im britischen Silverstone wurde der Grundstein für einen der großen sportlichen Mythen unserer Zeit gelegt. Schon am 14. Juli 2019 wurde im Rahmen des Großen Preis von China in Shanghai das insgesamt 1000. Rennen in der Königsklasse des Motorsports gefeiert. Am 13. Mai 2020 wird die Formel 1 genau 70 Jahre alt.</p>
<p>1950 und 2020 &#8211; unterschiedlicher könnten zwei Epochen im Motorsport kaum sein. Vor 70 Jahren waren Helme noch nicht vorgeschrieben, es gab keine Fernsehübertragung und die Zuschauer standen ziemlich dicht an der Rennstrecke. Heute ist die Formel 1 ein Hightech-Weltkonzern, der jede Saison 400 Millionen Fans vor dem Fernseher und im Internet erreicht.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13737" src="https://www.pr-agent.media/wp-content/uploads/2020/05/gpeuropasilverstonefarina1581950_2_eng-5eb96c9fbd311_5eba4be2756cd.jpeg" alt="Vierte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo gewinnt die erste jemals ausgerichtete Formel-1-Weltmeisterschaft" width="1280" height="1009" /></p>
<p>Beide Epochen haben allerdings zwei Dinge gemeinsam: die Leidenschaft der Fans und Alfa Romeo. Die Marke, die im Mai 1950 das erste Formel-1-Rennen der Geschichte gewann, kehrte 2018 zusammen mit dem Team Sauber in die Formel 1 zurück und startet 2020 unter dem Namen Alfa Romeo Racing ORLEN.</p>
<p>Alfa Romeo wäre ohne die Formel 1 nicht dasselbe. Und wer weiß, vielleicht wäre auch die Formel 1 ohne Alfa Romeo nicht dieselbe.</p>
<p><strong>Ein Grand-Prix-Rennwagen namens „Alfetta“</strong></p>
<p>Die Ursprünge des Alfa Romeo Rennwagens mit der Modellbezeichnung Tipo 158 gehen auf das Jahr 1938 zurück. Der Achtzylinder-Reihenmotor entsprach mit einem Hubraum von 1,5 Litern dem zu dieser Zeit aktuellen Reglement für Große Preise (Grand Prix), dem Vorläufer der Formel 1. Der Motor und auch das Fahrzeug selbst waren aber deutlich kleiner als die berühmten Vorgänger P2 und P3. Der Tipo 158 erhielt deswegen den Spitznamen „Alfetta“, kleiner Alfa Romeo.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13738" src="https://www.pr-agent.media/wp-content/uploads/2020/05/motoregp158alfetta1938_eng-5eb96cdbd9fb8_5eba4be29293c.jpeg" alt="Vierte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo gewinnt die erste jemals ausgerichtete Formel-1-Weltmeisterschaft" width="1280" height="985" /></p>
<p>Der Tipo 158 war ein technologisches Juwel, das Werk von Gioacchino Colombo, dem Leiter der Konstruktionsabteilung bei Alfa Romeo. Colombo entschied sich beim Motor für eine obenliegende Nockenwelle, Dreifachvergaser und Aufladung mit Hilfe eines Kompressors. Durch die Verwendung von Leichtmetallen – die Magnesium-Aluminium-Legierung Elektron für den Block, Nickel-Chrom-Stahl für die Kurbelwelle – reduzierte der Ingenieur das Motorgewicht auf nur 165 Kilogramm.</p>
<p>Eine weitere Besonderheit war das sogenannte Transaxle-Layout. Das Getriebe bildete nicht wie gewöhnlich eine Einheit mit dem Motor, sondern war zu einer Einheit mit dem Hinterachsdifferenzial kombiniert. Diese Konstruktion beansprucht weniger Platz und sorgt für eine optimale Gewichtsverteilung zwischen beiden Achsen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13739" src="https://www.pr-agent.media/wp-content/uploads/2020/05/gptipo158alfetta1939-5eb96d0e8bc68_5eba4be2c3028.jpeg" alt="Vierte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo gewinnt die erste jemals ausgerichtete Formel-1-Weltmeisterschaft" width="1280" height="970" /></p>
<p>Der Zweite Weltkrieg stoppte die Entwicklung des Tipo 158. Die technischen Lösungen des Grand-Prix-Rennwagens waren jedoch so ausgefeilt, dass sie auch in der Nachkriegszeit noch erfolgreich waren. In einigen Aspekten sogar bis zum heutigen Tag. So verwendete Alfa Romeo die Transaxle-Bauweise ab 1972 auch in Serienfahrzeugen, als erstes im nach dem Formel-1-Renner benannten Modell Alfetta.</p>
<p><strong>Flucht nach Abbiategrasso</strong></p>
<p>Die Alfa Romeo Rennwagen aus den Jahren direkt vor und direkt nach dem Zweiten Weltkrieg waren nicht nur ähnlich – sie waren sogar identisch. Dahinter steckt eine Geschichte, die sich ein Buchautor kaum spannender hätte ausdenken können.</p>
<p>Sprung zurück in das Jahr 1943. Die norditalienische Industriestadt Mailand ist von deutschen Truppen besetzt, Verhaftungen nehmen von Tag zu Tag zu. Im Alfa Romeo Werk Portello vor den Toren Mailands steht eine kleine Anzahl von Tipo 158, sie könnten jederzeit als Kriegsbeute enden. Ingenieure und Mitarbeiter der Rennabteilung schmieden einen Plan, dies zu verhindern. Sie verladen die Grand-Prix-Rennwagen auf Lastwagen, um sie in verschiedene Verstecke in der Nähe von Abbiategrasso, rund 20 Kilometer westlich von Mailand, zu transportieren. Eine Handvoll leidenschaftlicher Alfa-Romeo-Bewunderer meldet sich freiwillig, diese Aufgabe zu übernehmen. Zu ihnen zählt auch Rennboot-Champion Achille Castoldi, der 1940 mit einem Tipo-158-Motor in seinem Boot einen Geschwindigkeitsweltrekord aufgestellt hat.</p>
<p>Aber gerade als der Konvoi abfahren will, erscheint eine Patrouille der Wehrmacht in Portello. Alfa Romeo Testfahrer Pietro Bonini, von Schweizer Nationalität und nach einigen Jahren in Berlin perfekt Deutsch sprechend, stellt sich den Soldaten in den Weg. Selbstbewusst präsentiert er dem Kommandanten eine Transporterlaubnis. Tatsächlich lassen die Deutschen den Konvoi unbehelligt passieren. Die Tipo 158 werden in verschiedene Garagen und Schuppen gebracht, dort hinter falschen Mauern oder Haufen von Baumstämmen versteckt und warten auf bessere Zeiten.</p>
<p><strong>Die Geburtsstunde der Formel 1</strong></p>
<p>Nicht lange nach Kriegsende wurden die Tipo 158 zurück ins Alfa Romeo Werk Portello geholt, sorgfältig revidiert und auf die Rückkehr in den Rennsport vorbereitet. Und Rennen bedeuteten für Alfa Romeo häufig Sieg, obwohl erste wenige Rennstrecken in Betrieb waren und viele Meisterschaften sich in einem vorläufigen Zustand befanden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13740" src="https://www.pr-agent.media/wp-content/uploads/2020/05/granpremioeuropaspatrossigptipo158alfetta1947_eng-5eb96d4401219_5eba4be2df2f0.jpeg" alt="Vierte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo gewinnt die erste jemals ausgerichtete Formel-1-Weltmeisterschaft" width="1280" height="937" /></p>
<p>1947 und 1948 gewann Alfa Romeo Pilot Nino Farina den Großen Preis der Nationen in Genf/Schweiz, Teamkollege Achille Varzi den Großen Preis von Turin/Italien und Carlo Felice Tossi den Großen Preis von Mailand/Italien. Die Botschaft war klar und deutlich: Der Alfa Romeo Tipo 158 war immer noch das Auto, das es zu schlagen galt.</p>
<p>Der Große Preis von Großbritannien in Silverstone war das erste von acht Rennen der 1950 neu gegründeten Formel-1-Weltmeisterschaft. Nationen, die nur wenige Jahre zuvor miteinander Krieg geführt hatten, waren nun im Sport vereint. Es war ein historischer Moment. Für Alfa Romeo wurde es ein historischer Sieg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13741" src="https://www.pr-agent.media/wp-content/uploads/2020/05/gpeuropasilverstonefarina1581950_1_eng-5eb96d991b3b3_5eba4be30bdc9.jpeg" alt="Vierte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo gewinnt die erste jemals ausgerichtete Formel-1-Weltmeisterschaft" width="1280" height="969" /></p>
<p>Die Tipo 158 nahmen die ersten vier Plätze in der Startaufstellung ein. Giuseppe „Nino“ Farina eroberte die Pole-Position, die schnellste Runde und den Sieg. Zweiter wurde Luigi Fagioli und Dritter Reg Parnell. Das erste Formel-1-Podium der Geschichte war fest in der Hand von Alfa Romeo.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13742" src="https://www.pr-agent.media/wp-content/uploads/2020/05/gpeuropasilverstonefarina1950_eng-5eb96dca56484_5eba4be3459b3.jpeg" alt="Vierte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo gewinnt die erste jemals ausgerichtete Formel-1-Weltmeisterschaft" width="1280" height="1737" /></p>
<p><strong>Das „Team der großen drei F“</strong></p>
<p>Die Kombination aus überlegener Geschwindigkeit, hervorragendem Fahrverhalten und hoher Zuverlässigkeit machten den Tipo 158 zur Krone der Automobiltechnologie seiner Zeit. Bei der Rennpremiere im Jahr 1938 leistete der von einem Kompressor aufgeladene 1,5-Liter-Motor 136 kW (185 PS). Mit einem zweistufigen Kompressor erreichte die Alfetta nach der kriegsbedingten Pause bereits 202 kW (275 PS). Bis 1950 stieg die Leistung auf 257 kW (350 PS) bei 8.600 Touren. Das Leistungsgewicht des Tipo 158 betrug in diesem Jahr nur zwei Kilogramm pro PS – ein Wert, der heute einem Supersportwagen entsprechen würde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13743" src="https://www.pr-agent.media/wp-content/uploads/2020/05/fagiolifarinafangio1951-5eb96e0081711_5eba4be3b7bcb.jpeg" alt="Vierte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo gewinnt die erste jemals ausgerichtete Formel-1-Weltmeisterschaft" width="1280" height="985" /></p>
<p>Diese technische Überlegenheit münzten die Alfa Romeo Werksfahrer in Siege um. Das Trio Farina, Fangio und Fagioli wurde als „Team der großen drei F“ berühmt. Die drei Asse gewannen in der Saison 1950 alle Grand-Prix-Rennen, an denen sie teilnahmen. Sie standen zwölf Mal auf dem Podium und erzielten fünf Mal die schnellste Rennrunde. Giuseppe Busso, Designer bei Alfa Romeo und Mitarbeiter von Chefkonstrukteur Gioacchino Colombo, sagte später: „Unser größtes Problem war die Entscheidung, welcher der drei Fahrer ein bestimmtes Rennen gewinnen sollte.“</p>
<p>Am 3. September 1950 setzte Alfa Romeo beim Großen Preis von Monza/Italien zum ersten Mal den Tipo 159 ein. Eigentlich für die Weltmeisterschaft des folgenden Jahres entwickelt, feierte die nächste Generation der Alfetta ihr Debüt mit einem Sieg. Mit diesem Erfolg krönte sich Nino Farina endgültig zum ersten Formel-1-Weltmeister der Geschichte.</p>
<p><strong>Der Tipo 159 Alfetta</strong></p>
<p>1951 entschied sich das Duell um die Formel-1-Weltmeisterschaft zwischen Alfa Romeo und Ferrari erst im letzten Rennen. Nach nunmehr 17 Jahren erreichte der phänomenale Motor der Alfetta langsam das Ende seines Entwicklungspotenzials. Aber im Verlauf des Jahres gelang es den Technikern erneut, zusätzliche Leistung zu generieren und die Grenze von 331 kW (450 PS) zu knacken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13744" src="https://www.pr-agent.media/wp-content/uploads/2020/05/bernafangio1591951_eng-5eb96e40b2600_5eba4be3d93d2.jpeg" alt="Vierte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo gewinnt die erste jemals ausgerichtete Formel-1-Weltmeisterschaft" width="1280" height="973" /></p>
<p>Dank dieser weiteren Steigerung und der überragenden Alfa Romeo Werksfahrer kreuzte der Tipo 159 bei vier von acht Grand Prix als Sieger die Ziellinie, erzielte elf Podestplätze und die schnellste Runde in allen sieben Rennen, an denen Alfa Romeo teilnahm. Titelverteidiger Farina gewann in Belgien. Aber mit Siegen in der Schweiz, in Frankreich – wo er sich das Auto mit Luigi Fagioli teilte – und Spanien sicherte sich jetzt Teamkollege Juan Manuel Fangio den Weltmeistertitel.</p>
<p>Die „Drei großen F“ und ihre Siege wurden zum Mythos und machten Alfa Romeo zum Kinostar. Die beiden bedeutendsten italienischen Produzenten dieser Zeit, Dino De Laurentis und Carlo Ponti, drehten einen Film (Originaltitel „L’Ultimo Incontro“), der auf den Formel-1-Rennstrecken und in den Büros der Alfa Romeo Rennabteilung spielte. Der Schriftsteller Alberto Moravia arbeitete am Drehbuch mit. Die Hauptrollen spielten Amedeo Nazzari und Alida Valli, ebenfalls zwei Superstars der Ära.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13745" src="https://www.pr-agent.media/wp-content/uploads/2020/05/spagnafangio1591951_eng-5eb96bb660559_5eba4be40e6b7.jpeg" alt="Vierte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo gewinnt die erste jemals ausgerichtete Formel-1-Weltmeisterschaft" width="1280" height="908" /></p>
<p>Der Film feierte am 24. Oktober 1951 Premiere. Vier Tage später fuhr Juan Manuel Fangio im Tipo 159 mit dem Sieg beim Großen Preis von Spanien zum Titel. Damit hatte Alfa Romeo die ersten beiden Formel-1-Weltmeisterschaften in der Geschichte des Motorsports gewonnen. Ungeschlagen zog sich die Marke aus der Formel 1 zurück und konzentrierte sich stattdessen voll auf die Herstellung unschlagbar schöner Sportwagen.</p>
<p>Die weiteren Folgen zur „Storie Alfa Romeo&#8220; finden Sie unter: http://www.media.fcaemea.com/de-de/alfa-romeo/special/storie-alfa-romeo/storie-alfa-romeo-de</p>
<blockquote><p><strong>Pressekontakt:</strong><br />
Anne Wollek<br />
Tel: +49 69 66988-450<br />
E-Mail: anne.wollek@fcagroup.com</p></blockquote>
<p><em>© Fotos: FCA Group</em></p><p>The post <a href="https://sierks.media/news/2020/vierte-folge-von-storie-alfa-romeo-alfa-romeo-gewinnt-die-erste-jemals-ausgerichtete-formel-1-weltmeisterschaft/9897">Vierte Folge von „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo gewinnt die erste jemals ausgerichtete Formel-1-Weltmeisterschaft</a> first appeared on <a href="https://sierks.media">Sierks Media</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Dritte Folge der Dokumentation „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo 6C 2500 Villa d’Este – eines der elegantesten Automobile aller Zeiten</title>
		<link>https://sierks.media/news/2020/dritte-folge-der-dokumentation-storie-alfa-romeo-alfa-romeo-6c-2500-villa-deste-eines-der-elegantesten-automobile-aller-zeiten/9872</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2020 11:01:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8211; Nächstes Kapitel der Online-Filmreihe beleuchtet Ära direkt vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, in der Alfa Romeo den Wandel von der Manufaktur zur Serienproduktion bewältigte. &#8211; Beim 1949er Concorso d‘Eleganza in der Villa d’Este am Comer See sorgte eine von der Carrozzeria Touring entworfene Variante des Alfa Romeo 6C 2500 für Aufsehen. &#8211; Das</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>&#8211; Nächstes Kapitel der Online-Filmreihe beleuchtet Ära direkt vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, in der Alfa Romeo den Wandel von der Manufaktur zur Serienproduktion bewältigte.</strong><br />
<strong>&#8211; Beim 1949er Concorso d‘Eleganza in der Villa d’Este am Comer See sorgte eine von der Carrozzeria Touring entworfene Variante des Alfa Romeo 6C 2500 für Aufsehen.</strong><br />
<strong>&#8211; Das Modell begeisterte in der Folgezeit zahlreiche Prominente, darunter Fürst Rainier III. von Monaco, die Schauspieler Rita Hayworth und Tyrone Power, Präsidentengattin Evita Peron und den italienischen Fußballstar Valentino Mazzola, der vor seiner Karriere als Profisportler unter anderem im Alfa Romeo Werk in Portello arbeitete.</strong></p></blockquote>
<p>Der Concorso d’Eleganza in der Villa d’Este am Comer See ist seit den 1930er Jahren einer der weltweit bedeutendsten Schönheitswettbewerbe für Automobile. 1949 entwarf die renommierte Carrozzeria Touring speziell für diesen Anlass eine besonders elegante Variante des Alfa Romeo 6C 2500. Deren Originalität und einzigartige Linien überzeugten die Jury, die das Fahrzeug mit dem wichtigsten Preis auszeichnete, dem „Coppa d‘Oro“ (Goldpokal). Dieser Erfolg regte Alfa Romeo und die Carrozzeria Touring dazu an, das Modell fortan regulär anzubieten mit der Bezeichnung 6C 2500 Villa d’Este.</p>
<p>Diesem Modell widmet sich die dritte Folge der Dokumentation „Storie Alfa Romeo“.</p>
<p><strong>Ein internationaler Ingenieur aus Treviso</strong></p>
<p>Aber der Alfa Romeo 6C 2500 Villa d&#8217;Este war nicht nur eines der schönsten Automobile seiner Ära. Er war auch ein Bindeglied zwischen der bis dahin üblichen Herstellung von handgefertigten, auf den Kundenwunsch maßgeschneiderten Einzelstücken hin zur einer modernen Fertigungsorganisation. Verantwortlich für diesen Wandel war bei Alfa Romeo ein Ingenieur mit internationaler Karriere – Ugo Gobbato.</p>
<p>Als Alfa Romeo 1939 das Modell 6C 2500 präsentierte, war Gobbato bereits seit sechs Jahren Leiter des Werks Portello am Stadtrand von Mailand. Der aus der Provinz Treviso stammende Manager hatte an der Technischen Universität im deutschen Zwickau Maschinenbau studiert, wurde nach dem Militärdienst erster Direktor des revolutionären Fiat Werks in Lingotto und leitete danach den Aufbau von Fabriken für Fiat unter anderem in Deutschland und in Moskau. Gobbato war außerdem Projektentwickler für die erste große Kugellagerfabrik in der Sowjetunion.</p>
<p>Gobbato war bekannt als bodenständiger Mann, der viel Zeit in den Produktionsstätten verbrachte, oft mit den Arbeitern sprach und stets hartnäckig versuchte, die Effizienz zu verbessern. 1933 wurde Gobbato zum Direktor von Alfa Romeo ernannt. Von Beginn an konzentrierte er sich auf das Thema Effizienz. Er rangierte veraltete Maschinen aus und straffte Arbeitsabläufe. In seiner analytischen Diagnose hielt sich Gobbato an die Strategie, der er schon 1932 in zwei Handbüchern mit dem Titel „Die Organisation von Produktionsfaktoren“ veröffentlicht hatte. Er widmete sich der Theoretisierung und Durchführung einer gut geplanten Kombination aus modernen Fertigungsmethoden und der Handwerkstradition, die Alfa Romeo bis dahin geprägt hatte.</p>
<p>„Rationale Produktion, aber keine Massenproduktion“ war Gobbatos Ziel, das er vor allem durch die Einstellung einer Generation junger Ingenieure erreichte. Mit ihnen implementierte Alfa Romeo eine Vielzahl neuer Verfahren und moderner Methoden. Dazu zählten auch eine klarere Hierarchie, präzise definierte Verantwortlichkeiten und leistungsabhängige Gehälter.</p>
<p><strong>Ein vielversprechendes Fußballtalent</strong></p>
<p>Zur tiefgreifenden Neuorganisation des Alfa Romeo Werks Portello gehörte auch die Einrichtung eines Fußballplatzes sowie einer Laufbahn inklusive kleiner Tribüne auf einem benachbarten Gelände. 1938 gewannen die Werksfußballer – die Gruppo Calcio Alfa Romeo – die regionale Meisterschaft und stiegen in die Division C auf. Mit diesem Erfolg im Rücken engagierte das Team einen vielversprechenden jungen Spieler, der auch von der Aussicht auf eine feste Anstellung als Mechaniker in Portello überzeugt wurde. Sein Name war Valentino Mazzola.</p>
<p>Mazzola wurde später einer der berühmtesten Fußballer des Landes, kam über Venedig zum AC Turin, wurde Kapitän des legendären Teams „Grande Torino“, das fünf Mal den Meistertitel holte, und spielte auch in der Nationalmannschaft. 1949 kam Mazzola mit nahezu dem gesamten Team des AC Turin bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.</p>
<p>Nicht überliefert ist, ob Mazzola jemals als Mechaniker am Alfa Romeo 6C 2500 mitwirkte. Tatsache ist, dass er 1939 im Werk Portello arbeitete, als die ersten Modelle dieser Serie gefertigt wurden.</p>
<p><strong>Die Anfänge des Alfa Romeo 6C 2500</strong></p>
<p>Der 1939 präsentierte Alfa Romeo 6C 2500, angetrieben von einem Reihensechszylindermotor mit 2,5 Litern Hubraum, war die Weiterentwicklung der Typen 6C 2300 und 6C 2300B. Für den 6C 2500 wurden wichtige technische Innovationen übernommen, darunter die hinteren Radaufhängungen mit Torsionsstabfederung, Teleskopstoßdämpfer und hydraulisch betätigte Bremsen anstelle der zuvor verwendeten mechanischen. Mit der Hubraumerhöhung um 200 Kubikzentimeter stieg auch die Leistung. In der Modellversion Supersport standen bis zu 81 kW (110 PS) zur Verfügung, die eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h ermöglichten. Der Alfa Romeo 6C 2500 gab sein Debüt im Motorsport 1939 beim 1.500-Kilometer-Rennen von Tobruk nach Tripolis im heutigen Libyen. Zum Einsatz kam eine Variante des Alfa Romeo 6C 2500 Supersport mit in die Karosserie integrierten Kotflügeln.</p>
<p>Die technischen Innovationen des Alfa Romeo 6C 2500 und seine sportlichen Erfolge zogen eine elitäre Kundschaft an. Die Produktion startete mit den fünf- oder siebensitzigen Chassisversionen Turismo sowie den Varianten Sport und Supersport mit kurzem Radstand. Für die Karosserie wandten sich die Kunden an externe Carrozzerias. Trotz des hohen Preises – zwischen 62.000 und 96.000 Lire – war die Reaktion der Kundschaft sehr positiv. Mit den 159 verkauften Tipo 6C 2500 verdiente Alfa Romeo ungefähr so viel wie Fiat mit dem Verkauf von 1.200 Fahrzeugen der Baureihe 508 Balilla.</p>
<p><strong>Das Comeback des Alfa Romeo 6C 2500</strong></p>
<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg stellten auch in Italien viele Fabriken ihre Produktion wieder um von Militärausrüstung auf zivile Güter. Das Alfa Romeo Werk in Portello war 1943 und 1944 durch Fliegerangriffe schwer beschädigt worden. Die Wiederaufnahme der Automobilproduktion war deshalb eine komplexe Herausforderung. Pragmatisch war der Start mit dem letzten Modell der Vorkriegsära, zumal viele Bauteile des Tipo 6C 2500 noch vorhanden waren.</p>
<p>Mailand lag wie viele andere italienische Städte in Schutt und Asche. Gleiches galt für die Wirtschaft des Landes. Unternehmen mussten die notwendigen Materialien und Brennstoffe für ihre Fabriken oft auf dem Schwarzmarkt kaufen. So konnten 1945 in Portello nur wenige Exemplare des Alfa Romeo 6C 2500 Sport komplettiert werden. Aber für die Ingenieure und Arbeiter ging damit ein Traum in Erfüllung.</p>
<p><strong>Das Alfa Romeo 6C 2500 Pinin Farina Speciale Cabriolet</strong></p>
<p>1946 stieg die Produktion in Portello auf 146 Einheiten, aufgeteilt auf komplette Autos und Fahrgestelle, die von externen Karosseriebauern vervollständigt wurden. Einer der bekanntesten war Battista „Pinin“ Farina.</p>
<p>Farina versah ein Chassis des Alfa Romeo 6C 2500 mit einer eleganten Cabriolet-Karosserie, die auf dem Pariser Autosalon 1946 ausgestellt werden sollte. Aber als eines der sogenannten „besiegten Länder“ war Italien von der Veranstaltung ausgeschlossen. Farina parkte sein Cabriolet kurzerhand vor dem Eingang zum Messegelände im Grand Palais und brachte es jeden Abend außerdem zum Place de L&#8217;Opéra, um es der feinen Gesellschaft von Paris vorzustellen. Der Plan ging auf, der Erfolg des Cabriolets und seines Schöpfers Battista „Pinin“ Farina war nicht mehr aufzuhalten.</p>
<p>Ebenfalls 1946 entstand eine weitere Karosserievariante auf dem verkürzten Chassis des Alfa Romeo 6C 2500 Sport – der Freccia d&#8217;Oro (Goldpfeil). Das kurze und abgerundete Heck entsprach den neuesten Erkenntnissen der Aerodynamik. Der Freccia d’Oro regte zahlreiche ehrgeizige Versionen an. Unter anderem entwarf Pinin Farina ein elegantes Coupé mit revolutionärer Linienführung und eine später preisgekrönte Berlinetta für den Concorso d’Eleganza in der Villa d‘Este. Achille Castoldi, Ingenieur und erfolgreicher Motorboot-Rennfahrer, kaufte ein Coupé mit Karosserie von Touring und wendete auf dem Genfer Autosalon dieselbe Taktik an wie zuvor Farina in Paris.</p>
<p><strong>Ein Auto für die Prominenz</strong></p>
<p>Der amerikanische Schauspieler Tyrone Power fuhr im Alfa Romeo 6C 2500 durch Rom, der argentinische Präsident Juan Peron und seine Frau Evita durch Mailand. Auch König Farouk von Ägypten und Fürst Rainier III. von Monaco kauften den Alfa Romeo 6C 2500. Am 27. Mai 1949, als Rita Hayworth im Rathaus von Cannes Prinz Ali Khan heiratete, fuhr sie im 6C 2500 vor, den sie gerade als Hochzeitsgeschenk erhalten hatte. Das Cabriolet hatte eine elegante graue Karosserie mit Verdeck und Polsterung in Dunkelblau, die perfekt zur Garderobe der Braut passten.</p>
<p>Ursprünglich war die Hochzeit für Anfang Mai geplant. Fußballfan Ali Khan ließ sie jedoch verschieben wegen der sogenannten „Superga-Tragödie“, bei der am 4. Mai 1949 ein Flugzeug mit der Mannschaft des AC Turin an Bord beim Landeanflug am Turiner Hausberg Superga zerschellte. Unter den Toten war auch Valentino Mazzola. In gewisser Weise schließt sich so der Kreis zum Jahr 1939, als der noch unbekannte Mazzola im Alfa Romeo Werk Portello arbeitet, wo die ersten Tipo 6C 2500 gefertigt wurden.</p>
<p><strong>Der Alfa Romeo 6C 2500 Villa d‘Este</strong></p>
<p>Der Tipo 6C 2500 Villa d&#8217;Este war eines der letzten Fahrzeugmodelle von Alfa Romeo, die mit einem von der Karosserie getrennten Fahrgestell gebaut wurden. Insgesamt entstanden nur 36 Exemplare, allesamt einzigartige Kreationen, entworfen nach den Wünschen der Eigentümer und aus der Inspiration der Karosseriebauer.</p>
<p>Ausgehend vom Coupé 6C 2500 Supersport, das bereits von seiner Karosseriebaufirma Touring gebaut wurde, nahm Designer Carlo Felice Bianchi Anderloni grundlegende Änderungen vor. Er gestaltete die Fahrzeugfront neu, indem er die vier Scheinwerfer und die Kühllufteinlässe harmonischer in die Karosserie einfügte. Die vorderen Kotflügel integrierte Anderloni in die Karosserie. Die Windschutzscheibe ist zweigeteilt und stärker geneigt. Das Fahrzeugheck läuft flach aus und trägt zwei kleine, elegante runde Rückleuchten. Kurz gesagt: Ein Meisterwerk der Automobilkunst des 20. Jahrhunderts war geboren.</p>
<p>Beim Concorso d’Eleganza 1949 in der Villa d’Este gewann der von Carlo Felice Bianchi Anderloni entworfene Alfa Romeo 6C 2500 den „Grand Prix Referendum&#8220;, den Publikumspreis. Seitdem ist der Modellname untrennbar mit dem legendären Schönheitswettbewerb am Comer See verbunden.</p>
<blockquote><p><strong>Pressekontakt:</strong><br />
Anne Wollek<br />
Tel: +49 69 66988-450<br />
E-Mail: anne.wollek@fcagroup.com</p></blockquote>
<p><em>© Foto: FCA Group</em></p><p>The post <a href="https://sierks.media/news/2020/dritte-folge-der-dokumentation-storie-alfa-romeo-alfa-romeo-6c-2500-villa-deste-eines-der-elegantesten-automobile-aller-zeiten/9872">Dritte Folge der Dokumentation „Storie Alfa Romeo“: Alfa Romeo 6C 2500 Villa d’Este – eines der elegantesten Automobile aller Zeiten</a> first appeared on <a href="https://sierks.media">Sierks Media</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zweite Folge der Online-Dokumentation „Storie Alfa Romeo“: Ikonischer Alfa Romeo 6C 1750 blickt in die Zukunft und dominiert seine Ära</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 11:20:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>– In den 1930er Jahren siegte der Alfa Romeo 6C 1750 nicht nur im Rennsport, er gewann auch Design-Preise. – Mit hervorragendem Leistungsgewicht und perfekter Gewichtsverteilung legte der Tipo 6C 1750 den Grundstein für eine technologische Strategie, der Alfa Romeo noch heute folgt. 13. April 1930, kurz nach 5 Uhr morgens. Die Stille am Gardasee</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>– In den 1930er Jahren siegte der Alfa Romeo 6C 1750 nicht nur im Rennsport, er gewann auch Design-Preise.</strong><br />
<strong>– Mit hervorragendem Leistungsgewicht und perfekter Gewichtsverteilung legte der Tipo 6C 1750 den Grundstein für eine technologische Strategie, der Alfa Romeo noch heute folgt.</strong></p></blockquote>
<p>13. April 1930, kurz nach 5 Uhr morgens. Die Stille am Gardasee wird durch den Motorsound eines Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport Spider Zagato durchbrochen, der mit 150 km/h unterwegs ist – mit ausgeschalteten Scheinwerfern. Am Lenkrad sitzt Tazio Nuvolari aus Mantua, Spitzname „Nivola“. Neben ihm Beifahrer Gian Battista Guidotti, Chef-Testfahrer im Alfa Romeo Werk Portello.</p>
<p>Dieser Moment der vierten Auflage der Mille Miglia, mit einer Länge von rund 1.600 Kilometern das anspruchsvollste Straßenrennen seiner Zeit, ist Ursprung für einen Mythos. Alfa Romeo Werksfahrer Achille Varzi und Copilot Carlo Canavesi schienen einem sicheren Sieg entgegenzufahren. Doch ihre bis dahin auf Platz 2 liegenden Teamkollegen Nuvolari und Guidotti entwickelten eine verwegene Idee. Ihre einzige Hoffnung, die Rivalen noch zu schlagen, bestand darin, sie zu überrumpeln. Also schalteten sie die Scheinwerfer aus.</p>
<p>Die Morgendämmerung brach an. Nach dem Gardasee führte die Strecke durch flaches Land Richtung Ziel in Brescia. Plötzlich hörten Varzi und Canavesi das Echo eines anderen Motors. Zu spät. Bevor sie realisiert hatten, was gerade passierte, wurden sie von einem identischen Auto überholt.</p>
<p>Nuvolaris Plan ging auf, er gewann die Mille Miglia 1930. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 100,45 km/h. Damit lag der Durchschnitt des Siegers erstmals jenseits von 100 km/h – auf weitgehend unbefestigten Straßen. Ein Rekord, der es auf die Titelseiten der Zeitungen in ganz Europa schaffte.</p>
<p>Mit rund zehn Minuten Rückstand wurde Varzi fassungslos Zweiter. Als Dritter kam Giuseppe Campari, ein weiterer Alfa Romeo Werksfahrer, vor Pietro Ghersi ins Ziel. Alle vier fuhren im Tipo 6C 1750. Und sie waren nicht alleine. Insgesamt acht Exemplare des neuesten Rennwagens von Alfa Romeo belegten Plätze unter den ersten elf der Gesamtwertung.</p>
<p>Der Alfa Romeo 6C 1750 untermauerte seine Vormachtstellung im selben Jahr mit Dreifachsiegen beim 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps/Belgien und bei der Tourist Trophy in Belfast/Großbritannien. Der Tipo 6C 1750 war eindeutig das schnellste Auto seiner Zeit.</p>
<p><strong>Die Baureihe Alfa Romeo 6C</strong></p>
<p>Vittorio Jano wurde 1926 Technischer Direktor bei Alfa Romeo, der Tipo 6C war seine erste Entwicklung. Janos Aufgabe war es, „ein leichtes Auto mit hoher Leistung“ zu konstruieren, das Rennen und Bewunderer gewinnen, aber auch neue Kundensegmente erobern würde.</p>
<p>Der Tipo 6C zeigte jene strukturelle Einfachheit und ausgefeilte Technik, die typisch für die Konstruktionen von Vittorio Jano werden sollten. Darüber hinaus bot der Tipo 6C noch einen weiteren Vorteil, der sich als Spezialität von Alfa Romeo herausstellen sollte: extrem hohe spezifische Leistung. Jano hatte ein erstaunliches Talent, hohe PS-Zahlen aus vergleichsweise kleinen Motoren zu zaubern. Er realisierte die Strategie, die heute unter dem Begriff „Downsizing“ bekannt ist. Er entwickelte Motoren mit einem Hubraum von etwa einem Liter – zum Beispiel für Nutzfahrzeuge – beziehungsweise zwei oder drei Litern für Luxusmodelle. Fahrzeuge von Alfa Romeo hatten schon zu dieser Zeit ein perfektes Leistungsgewicht – und waren damit die schnellsten.</p>
<figure id="attachment_9841" aria-describedby="caption-attachment-9841" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9841" src="https://www.sierks.media/wp-content/uploads/2020/04/a1052b0b7af0df33d5a793fe6fb0da334205b5cf.jpg" alt="Zweite Folge der Online-Dokumentation „Storie Alfa Romeo“: Ikonischer Alfa Romeo 6C 1750 blickt in die Zukunft und dominiert seine Ära" width="1200" height="756" srcset="https://sierks.media/wp-content/uploads/2020/04/a1052b0b7af0df33d5a793fe6fb0da334205b5cf.jpg 1200w, https://sierks.media/wp-content/uploads/2020/04/a1052b0b7af0df33d5a793fe6fb0da334205b5cf-300x189.jpg 300w, https://sierks.media/wp-content/uploads/2020/04/a1052b0b7af0df33d5a793fe6fb0da334205b5cf-1024x645.jpg 1024w, https://sierks.media/wp-content/uploads/2020/04/a1052b0b7af0df33d5a793fe6fb0da334205b5cf-768x484.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9841" class="wp-caption-text">Zweite Folge der Online-Dokumentation „Storie Alfa Romeo“: Ikonischer Alfa Romeo 6C 1750 blickt in die Zukunft und dominiert seine Ära</figcaption></figure>
<p><strong>Technologische Innovationen</strong></p>
<p>Diese technologische Strategie führte zu einer Reihe von Fahrzeugen, die legendär wurden. Janos Vorgänger Giuseppe Merosi hatte schon für den Grand-Prix-Rennwagen aus dem Jahr 1914 – der aufgrund des Ersten Weltkriegs nie eingesetzt wurde – einen innovativen Motor entwickelt, der das zukünftige Triebwerksdesign von Alfa Romeo beeinflussen sollte. Merosis GP-Motor hatte zwei obenliegende Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder und Doppelzündung.</p>
<p>Mit dem Tipo 6C 1900 (1933), dem Tipo 6C 2300 (1934) und dem Tipo 6C 2500 (1939) führte Alfa Romeo weitere Innovationen ein. Dazu zählten Einzelradaufhängung und Chassis mit geschweißten statt genieteten Komponenten, um die Torsionssteifheit zu erhöhen. Sportliches Fahrverhalten und überlegene Straßenlage wurden zu Schlüsselelementen der speziellen Marken-DNA von Alfa Romeo.</p>
<p><strong>Der Tipo 6C 1750</strong></p>
<p>Mit dem Alfa Romeo 6C 1750, der im Januar 1929 auf dem Autosalon in Rom vorgestellt wurde, erreichte die Baureihe die volle Reife. Der Sechszylinder-Reihenmotor war eine Weiterentwicklung aus dem Tipo 6C 1500. Der Motortyp 6C 1750 wurde in verschiedenen Versionen gefertigt: mit einzelner oder doppelter Nockenwelle, mit und ohne Aufladung durch Kompressor. Die Leistungsspannweite reichte von 34 kW (46 PS) in der Turismo-Version bis zu 75 kW (102 PS) beim Tipo 6C 1750 Gran Sport mit angegossenem Zylinderkopf. Bei dieser Spezialversion, von der nur sehr wenige hergestellt wurden, bestanden Zylinderkopf und Kurbelgehäuse aus einem einzigen Block. Auf diese Weise entfiel die sonst zwischen beiden Bauteilen nötige Dichtung, die besonders bei aufgeladenen Motoren zum Durchbrennen neigte. Das Gewicht des Tipo 6C 1750 Gran Sport betrug nur 840 Kilogramm, er erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h.</p>
<p>Der Motor war nicht der einzige Faktor, der den Tipo 6C 1750 zu einem Glanzstück automobiler Innovation machte. Er verfügte außerdem über ein mechanisches Bremssystem, bei dem die großen Trommelbremsen von einem Gestänge betätigt wurden. Der Rahmen aus gepresstem Stahl war perfekt ausbalanciert und außerordentlich steif, die Achsen waren verstärkt. Die Blattfedern waren außerhalb der Karosserie anstatt unter den Seitenteilen platziert. Der tiefe Schwerpunkt ermöglichte hohe Kurvengeschwindigkeiten. Der Kraftstofftank wurde weiter zurückgesetzt, um ein größeres Gewicht auf den Hinterrädern zu erzielen und die Gewichtsverteilung zu verbessern. In Übereinstimmung mit der Philosophie von Alfa Romeo wurden alle technischen Innovationen sowohl für die Rennwagen als auch für Straßenautos der Baureihe angewendet.</p>
<p>Je mehr Rennen der Alfa Romeo 6C 1750 gewann, umso mehr wuchs der beeindruckende Ruf des Modells. Ab dem Verkaufsstart war der Tipo 6C 1750 für ein bemerkenswertes Umsatzwachstum verantwortlich. Zwischen 1929 und 1933 verließen 2.579 Exemplare das Werk in Portello. Der größte Markt war Italien, aber auch im Ausland, insbesondere in Großbritannien und im Commonwealth, lief der Verkauf gut. Dieser Erfolg war insbesondere angesichts des zeitgenössischen Status des Automobils als elitäres Produkt außergewöhnlich. In Italien zum Beispiel kostete der Alfa Romeo 6C 1750 je nach Version zwischen 40.000 und 60.000 Lire – ungefähr das Siebenfache eines durchschnittlichen Jahreslohns.</p>
<p><strong>Die Ära der Karosseriebauer</strong></p>
<p>Der Alfa Romeo 6C war nicht nur ultraschnell, sondern auch wunderschön. Dieser Erfolg war in hohem Maße den sogenannten Carrozzerias zu verdanken. In diesen externen Studios arbeiteten wahre Künstler. Sie vereinten das Handwerk des Sattlers, des Karosseriespenglers, des Lackierers und Polsterers unter einem Dach. Die Carrozzerias beschäftigten Stylisten, die ihre Spuren in der frühen Ära des Automobils hinterließen.</p>
<p>Bis in die 1930er Jahre war es in der gesamten Automobilbranche üblich, lediglich das rollfähige Fahrgestell zu fertigen, also Rahmen mit Motor, Getriebe, Antrieb und Fahrwerk. Der Kunde kaufte dieses Fahrgestell und beauftragte zusätzlich einen externen Karosseriebauer, das Auto zu komplettieren. Die auf diese Weise nach individuellen Wünschen des Kunden hergestellten Karosserien waren praktisch einzigartig und maßgeschneidert. Alfa Romeo fertigte in Portello seit 1910 Automobile, der werkseigene Karosseriebau wurde erst 1933 eröffnet. Eine Zeitlang existierten beide Varianten – Fertigung des reinen Fahrgestells und kompletter Fahrzeuge – in Portello parallel.</p>
<p>Der Alfa Romeo 6C 1750 bot nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für die renommierten Carrozzerias vor allem in Norditalien. Die außergewöhnliche mechanische und technische Basis bot sich für die Kombination mit eleganten Karosserien geradezu an. So entstanden einige der schönsten Modelle der Zeit, entworfen von den besten Stylisten und gekauft von Berühmtheiten der Gesellschaft.</p>
<p><strong>Der Alfa Romeo 6C 1750 GS Touring „Flying Star“</strong></p>
<p>Der „Flying Star“ (Fliegender Stern) war eines der berühmtesten Exemplare des Alfa Romeo 6C 1750. Gebaut von der Carrozzeria Touring unter der Leitung von Felice Bianchi Anderloni speziell für die Teilnahme am Concours d’Elegance in der Villa d’Este im Jahr 1931, war er so unwiderstehlich wie seine Besitzerin. Josette Pozzo war Millionärin, Model und sehr prominent. Ihr persönlicher Alfa Romeo 6C 1750 Spider war eine einmalige Kreation, ein Juwel der Originalität, Eleganz und Liebe zum Detail.</p>
<p>Der „Flying Star“ war komplett weiß lackiert, einschließlich Unterboden, Radspeichen und Lenkrad. Selbstverständlich war auch das Leder der Sitzbezüge weiß. Die einzige Ausnahme war das Armaturenbrett in kontrastierendem Schwarz. Das von der Carrozzeria Touring entworfene Cabriolet wies neue Proportionen auf und überraschte mit eleganten Details im Jugendstil. Markantes Beispiel sind die in die Länge gezogenen Kotflügel vorn und hinten, die sich unter den Türen kreuzen, ohne sich zu berühren.</p>
<p>Und das Ergebnis des 1931er Schönheitswettbewerbs in der Villa d’Este? Der Alfa Romeo 6C 1750 GS Touring „Flying Star“ gewann den Gold Cup für das schönste Auto. Josette Pozzo höchstpersönlich nahm den Preis entgegen, atemberaubend gekleidet in einem passenden weißen Outfit.</p>
<blockquote><p><strong>Pressekontakt:</strong><br />
Anne Wollek<br />
Tel: +49 69 66988-450<br />
E-Mail: anne.wollek@fcagroup.com</p></blockquote>
<p><em>© Fotos: FCA Group</em></p><p>The post <a href="https://sierks.media/news/2020/zweite-folge-der-online-dokumentation-storie-alfa-romeo-ikonischer-alfa-romeo-6c-1750-blickt-in-die-zukunft-und-dominiert-seine-aera/9839">Zweite Folge der Online-Dokumentation „Storie Alfa Romeo“: Ikonischer Alfa Romeo 6C 1750 blickt in die Zukunft und dominiert seine Ära</a> first appeared on <a href="https://sierks.media">Sierks Media</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>„Storie Alfa Romeo“ – die Historie der italienischen Ikone aus der Sicht von Insidern</title>
		<link>https://sierks.media/news/2020/storie-alfa-romeo-die-historie-der-italienischen-ikone-aus-der-sicht-von-insidern/9797</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 07:06:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8211; Dokumentationsreihe im Internet beleuchtet die 110 Jahre umspannende Geschichte von Alfa Romeo. &#8211; Einmaliger Blick hinter die Kulissen durch bisher unveröffentlichte Anekdoten und Archivaufnahmen der Fahrzeuge, die im Alfa Romeo Werksmuseum in Arese/Mailand ausgestellt sind. Die erste Folge von „Storie Alfa Romeo“ widmet sich dem ersten Modell der Marke, dem Tipo 24 HP aus</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>&#8211; Dokumentationsreihe im Internet beleuchtet die 110 Jahre umspannende Geschichte von Alfa Romeo.</strong><br />
<strong>&#8211; Einmaliger Blick hinter die Kulissen durch bisher unveröffentlichte Anekdoten und Archivaufnahmen der Fahrzeuge, die im Alfa Romeo Werksmuseum in Arese/Mailand ausgestellt sind.</strong></p></blockquote>
<p><em>Die erste Folge von „Storie Alfa Romeo“ widmet sich dem ersten Modell der Marke, dem Tipo 24 HP aus dem Jahr 1910.</em></p>
<p>Großartige Geschichten können aufregend und aufmunternd sein, ein Freude bereitender Moment in schwierigen Zeiten. Eine gut erzählte Geschichte ist wie ein gut konstruiertes Automobil, sie nimmt den Zuhörer mit und gibt ihm frischen Schwung.</p>
<p>Eine gut erzählte Geschichte entführt an weit entfernte Orte, zumindest in der Fantasie. Alfa Romeo lädt die Fans zu einer Zeitreise ein, die 110 Jahre umspannt und die Geschichte der Marke durch eine Reihe fesselnder Episoden aufleben lässt.</p>
<p><strong>„Storie Alfa Romeo“: 110 Jahre Historie werden gefeiert</strong></p>
<p>Der 24. Juni 2020 markiert einen wichtigen Meilenstein in der Historie von Alfa Romeo. Die Biscione – wie die Traditionsmarke in Italien in Anlehnung an die Schlange im Logo genannt wird – feiert 110 Jahre technologische Innovationen, sportliche Erfolge und unvergessliche Kreationen. „Storie Alfa Romeo“, eine Serie von Dokumentationen im Internet, die sich an Fans der Marke und des Automobils im Allgemeinen richtet, blickt zurück auf diese Zeitspanne von mehr als einem Jahrhundert.</p>
<p>Alfa Romeo wurde stets nicht nur von Enthusiasten gelobt, sondern auch ganz allgemein von Menschen, die Schönheit, Innovation und Leistung schätzen. Die Historie von Alfa Romeo ist außerdem tief verwurzelt in der Geschichte von Italien. Sie ist eine Sammlung inspirierender Erzählungen von Charakter, Einfallsreichtum, Mut und Triumph.</p>
<p><strong>Leidenschaft im Herzen: Alfa Romeo erzählt seine Geschichte</strong></p>
<p>„Storie Alfa Romeo“ widmet sich zwar den bekanntesten Modellen der Marke und stellt sie anhand von Archivaufnahmen aus dem Museo Storico vor, dem Werksmuseum von Alfa Romeo im Mailänder Vorort Arese. Parallel zum Blick auf den Weg von Alfa Romeo von einer kleinen Manufaktur zum Champion im Motorsport und schließlich zur weltweiten Ikone beschreibt die Dokumentationsreihe aber auch die Geschichte Italiens und die gesellschaftliche Entwicklung im Land.</p>
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<p>Wie jedes Fahrzeug mit dem legendären Biscione-Logo auf der Motorhaube konzentriert sich „Storie Alfa Romeo“ auf die Menschen, die von ihrer Faszination für das Automobil angespornt werden. Jede Episode von „Storie Alfa Romeo“ wird zum intimen Rendezvous mit Fahrern, Stars, Ingenieuren und Designern, Prominenten und Fans – sie alle haben als wichtige Akteure ihren Teil zur Legende von Alfa Romeo beigetragen.</p>
<p><strong>Von der Mailänder Via Cappuccio hinaus in die Welt</strong></p>
<p>Die Serie „Storie Alfa Romeo“ startet mit dem ersten Automobil aus der Historie von Alfa Romeo. Tatsächlich entwarf Chefingenieur Giuseppe Merosi den Tipo 24 HP in seinem Haus in der Mailänder Via Cappuccio, noch bevor der Firmenname „Anonima Lombarda Fabbrica Automobili“ offiziell am 24. Juni 1910 registriert wurde. Die „Aktiengesellschaft Lombardische Automobil-Fabrik“ – abgekürzt in den ersten Jahren als A.L.F.A. – hatte von Anfang an enge Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in London, Bordeaux und Neapel. Dadurch stand ihr schon früh der internationale Markt offen.</p>
<p>„Storie Alfa Romeo- Episode 1“ zeigt auch die Ursprünge der Rennsportlegende von Alfa Romeo, die bis ins Jahr 1911 zurückreicht und mit dem Sieg bei der Targa Florio 1923 einen ersten Höhepunkt feierte. Bei dem berühmten Straßenrennen auf Sizilien wurde auch eines der heute bekanntesten Symbole von Alfa Romeo erfunden – das Quadrifoglio (vierblättriges Kleeblatt). Es zierte als Glücksbringer den siegreichen Tipo RL von Werksfahrer Ugo Sivocci.</p>
<blockquote><p><strong>Pressekontakt:</strong><br />
Anne Wollek<br />
Tel: +49 69 66988-450<br />
E-Mail: anne.wollek@fcagroup.com</p></blockquote>
<p><em>© Fotos: FCA Group</em></p><p>The post <a href="https://sierks.media/news/2020/storie-alfa-romeo-die-historie-der-italienischen-ikone-aus-der-sicht-von-insidern/9797">„Storie Alfa Romeo“ – die Historie der italienischen Ikone aus der Sicht von Insidern</a> first appeared on <a href="https://sierks.media">Sierks Media</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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